Großkontrolle an der A8: Polizei und Zoll kontrollieren Fahrzeuge und Personen — was alles beanstandet wurde

An der Autobahn bei Gruibingen wurden zahlreiche Fahrzeuge und ihre Fahrer kontrolliert.
SDMG/WölflAm Mittwoch haben Polizei, Zoll und das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) an der A8 zahlreiche Verkehrsteilnehmer kontrolliert.
"Zur Stärkung der Verkehrssicherheitsarbeit fand zwischen 9 und 16 Uhr eine Großkontrolle auf der Tank- und Rastanlage Gruibingen statt", teilt die Polizei mit. Im Rahmen der Aktion "sicher.mobil.leben" stand dieses Jahr der gewerbliche Güterverkehr im Fokus der Kontrollen. An der Kontrolle waren Einsatzkräfte der Landespolizei Baden-Württemberg, des Zolls, der Bundespolizei und des Bundesamtes für Logistik und Mobilität beteiligt.
Auch Tipps gaben die Beamten bei der Kontrolle
Knapp 80 Einsatzkräfte sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Das THW Gruibingen hatte Zelte aufgestellt, um die Kontrollmaßnahmen bei den vorherrschenden Wetterverhältnissen besser zu ermöglichen. Begleitet wurden die Kontrollmaßnahmen auch durch präventive Aufklärungsarbeit. An einem Stand konnten sich die Berufskraftfahrer beispielsweise über eine korrekte Ladungssicherung informieren und erhielten dort wertvolle Tipps.

Die Beamten nahmen alles genau unter die Lupe.
SDMG/Wölfl"Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse, konnten 95 Kraftfahrzeuge und 145 Personen einer genaueren Kontrolle unterzogen werden", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 39 Verstöße fest. Darunter befanden sich elf Lasterfahrer, die gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstießen.
In acht Fällen war die beförderte Ladung nicht ausreichend gesichert. Acht Lastwagen wiesen teilweise gravierende technische Mängel auf. Drei dieser Laster wurden zur weiteren Begutachtung bei Kraftfahrzeugsachverständigen vorgeführt.

Die Polizei kontrollierte auch die Ladung der Fahrzeuge.
SDMG/WölflDrei Fahrer standen unter dem Einfluss von Drogen und in einem Fall hatte ein Fahrer keinen Führerschein. Für sie war die Fahrt beendet. Insgesamt wurden über 7000 Euro an Sicherheitsleistungen erhoben, die die Fahrer vor Ort bezahlen mussten.

