Brand in Schorndorf: Jetzt wird auf dem „Trümmerfeld“ nach der Ursache gesucht

Warum kam es in einem Wohn- und Geschäftshaus in Schorndorf am Sonntag zum Brand? Das ermittelt nun die Polizei.
Jan-Philipp Strobel/dpa- Am Sonntagmorgen gegen 7.15 Uhr brannte ein Wohn- und Geschäftsgebäude in Schorndorf.
- Fünf Personen wurden verletzt, einige schwer; die Ursache ist möglicherweise eine Explosion.
- Rund 100 Rettungskräfte, einschließlich Hubschrauber, sind im Einsatz; Gebäude noch nicht betretbar.
- Feuerwehr warnt vor starker Rauchentwicklung; Anwohner sollen Fenster und Türen schließen.
- Straßen sind wegen Löschwasser bei Minusgraden glatt; Salz wird gestreut.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Schorndorf ist am Sonntagmorgen (19.01.2025) gegen 7.15 Uhr ein Feuer in einem Wohn- und Geschäftsgebäude ausgebrochen. Fünf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer, sagte eine Polizeisprecherin des zuständigen Polizeipräsidiums Aalen am Vormittag auf Anfrage. Diese Zahl wurde um die Mittagszeit auf sieben nach oben korrigiert. Ein Schwerverletzter wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzungen geflogen, wie die Feuerwehr Schorndorf mitteilte. Die übrigen Menschen wurden demnach leicht verletzt. Nach Angaben der Polizeisprecherin handelt es sich bei den Verletzten um Bewohner des Gebäudes. Der durch das Feuer verursachte Schaden geht in die Millionenhöhe. Das Gebäude brannte komplett aus.
Explosion in Schorndorf als Ursache oder Folge des Brands?
Am Tag danach beginnt die Suche nach der Ursache. Der Brandort, der zunächst nicht betretbar war, sei seit Montag freigegeben, sagte ein Polizeisprecher. Sicher ist: Es gab eine Explosion, diese hatten auch Anwohner gehört. Ob diese Brandfolge oder Brandursache war, muss demnach nun durch die Kriminalpolizei ermittelt werden.
Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit mehr als 40 Fahrzeugen stundenlang im Einsatz an der Gmünder Straße, darunter ein Polizeihubschrauber, der Bilder aus der Luft gemacht habe.
Zwischenzeitlich gab es eine starke Rauchentwicklung. Bereits bei der Anfahrt sei eine große Rauchsäule von weitem zu sehen gewesen. Die Feuerwehr gab eine entsprechende Warnung heraus, die inzwischen wieder zurückgenommen wurde. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein „Trümmerfeld aus Glas und Fassadenteilen auf der Straße“ vor, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Löscharbeiten waren schwierig: Wegen der „unklaren statischen Verhältnisse“ konnten die Feuerwehrleute das Gebäude zunächst zur eigenen Sicherheit nicht betreten. Erschwerend kam hinzu, dass wegen des Einsatzes von Löschwasser bei den aktuellen Minusgraden die Straße sehr glatt geworden sei, ergänzte die Polizeisprecherin. Deshalb sei auch der Bauhof von Schorndorf im Einsatz gewesen, um Salz zu streuen.
