Göppinger Frühling
: Die City drängt aus dem Winterschlaf

Ein Mini-Rummelplatz im Herzen der Stadt, der erstmals zwei Wochen dauert, sowie diverse Verkaufsaktionen – Das ist der „Göppinger Frühling", der nächste Woche beginnt. Was die Besucher erwartet und was rekordverdächtig ist.
Von
Arnd Woletz
Göppingen
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Die Besucher wirken gelöst und heiter, so wie sie durch die Marktstraße und den kleinen Rummel am Marktplatz schlendern. Der Göppinger Frühling mit verkaufsoffenem Sonntag lockte die Menschen in die Stadt, trotz Winterwetters.

Der Göppinger Frühling im vergangenen Jahr:  Die Besucher schlendern durch die Budenstadt rund um den Marktplatz.

Staufenpress
  • Göppinger Frühling startet am 26. März und dauert erstmals zwei Wochen.
  • Riesenrad „White Star“ ist Highlight, 40 Meter hoch, besonders in Abendstunden.
  • 20 Buden und Fahrgeschäfte, darunter Spiegel-Labyrinth und nostalgisches Kinderkarussell.
  • Verkauftsoffener Sonntag am 6. April, Händler bieten besondere Aktionen und Frühlingsgrüße.
  • Sicherheit wird verstärkt, Zufahrten zusätzlich gesichert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es soll „ein Volksfest mit frühlingshaftem Charme“ sein, erklärt Oliver Sihler. Der Geschäftsführer des Marketingvereins „Göppinger City“ meint den Mini-Rummelplatz, der ab nächsten Mittwoch rund um den Marktplatz in der Kreisstadt aufgebaut sein wird und dann erstmals zwei Wochen dauert. „Es ist der Mix aus bewährten Klassikern und einigen Überraschungen, die das Erfolgsrezept der Veranstaltung seit mittlerweile fast 20 Jahren ausmacht.“ Dass die Dauer deutlich ausgeweitet wurde, sei das Ergebnis von Gesprächen mit allen Beteiligten, freut sich der Marketing-Mann. „Die Innenstadthändler haben es begrüßt, dass wir die Menschen schon eine Woche früher in die Stadt bringen“. Weil die Schausteller und Budenbetreiber noch vor der Saison stehen und nicht so viele andere Termine haben, seien auch sie einverstanden gewesen. So kommt es, dass beim Göppinger Frühling 2025 die Budenstadt vom 26. März bis 9. April aufgebaut sein wird.

Riesenrad als Hingucker

Sprichwörtlicher Höhepunkt ist das rund 40 Meter hohe Riesenrad „White Star“, das Fahrgäste mit einem Blick weit über die City hinaus belohnt. Besonders in den Abendstunden werde die Beleuchtung das Riesenrad zum Hingucker machen und die Umgebung in ein besonderes Licht tauchen, teilt der Marketingverein mit. Und am Boden? Dort stehen insgesamt 20 Buden und Fahrgeschäfte bereit. Nach längerer Pause mache beispielsweise das Spiegel-Labyrinth wieder Station auf dem Marktplatz. Es gibt Stände wie das beliebt Entenrangeln oder drei Wurfbuden mit Ringen, Pfeilen und Büchsen. Ein nostalgisches Kinderkarussell mit Pony, Feuerwehr und anderen Elementen sowie die Miniaturflitzer des „Crazy Cars“ warten auf junge Mitfahrer.

Dazu kommt ein knappes Dutzend Stände mit Süßigkeiten und gastronomischen Angeboten. Neben den Klassikern von Wurst, Pommes bis Mandeln, Zuckerwatte und Co biete beispielsweise das Rumi Kulturforum mit seinen anatolischen Spezialitäten eine Alternative, erklärt der Marketingverein. Ebenfalls erstmals dabei ist der „Eisclown“.

Sicherheit im Blick

Auf dem Thema Sicherheit liegt, wie inzwischen bei allen Großveranstaltungen, ein besonderes Augenmerk. Im Vergleich zu den Vorjahren würden vor allem die Zufahrten, auch aus den Nebenstraßen, noch einmal zusätzlich gesichert, erklärt Sihler. In der kommenden Woche werde es dazu noch eine Besprechung mit den zuständigen Stellen im Rathaus geben. Sihler ist überzeugt: „Für die Sicherheit wird das Bestmögliche getan."

Shoppen am Sonntag

Publikumsmagnet der Veranstaltungswochen soll nach dem Willen der „Göppinger City“  der verkaufsoffene Sonntag am 6. April werden. Von 13 bis 18 Uhr laden die Händler ein, durch das neue Sortiment zu stöbern – und zwar in aller Ruhe. Zahlreiche Händler hätten sich auch besondere Aktionen einfallen lassen. Und sie verteilen mehr als 1000 blumige Frühlingsgrüße für zu Hause.

Insgesamt 60 Veranstaltungstage

In diesem Jahr stoße die „Göppinger City“ mit der Zahl der Veranstaltungstage in „eine neue Dimension“ vor, meint Oliver Sihler. Denn auch die Waldweihnacht werde in diesem Jahr wieder eine Woche früher beginnen, berichtet der Geschäftsführer. Das im vergangenen Jahr eingeführte Konzept habe sich sowohl in den Augen der Geschäftsleute in der Innenstadt als auch der Budenbetreiber des Weihnachtsmarkts bewährt, erklärt Sihler. So kommt es, dass die Gesamtzahl der Veranstaltungstage der „Göppinger City“ von bisher 45 bis 50 im Jahr auf rekordverdächtige 60 Tage steigen werde. Dass damit ein größerer finanzieller Aufwand für den Marketingverein verbunden ist, halte sich angesichts ebenfalls steigender Einnahmen durch Standgebühren die Waage.

Weitere Infos zum Göppinger Frühling

Programmheft Weitere Informationen, auch zu den besonderen Angeboten der Händler, gibt es im Programmheft, das in den Innenstadt-Geschäften ausliegt und im Internet unter goeppinger-city.de abrufbar ist.

Social Media Aktuelle Informationen außerdem auf www.facebook.com/goeppinger-city