Göppinger Filsterrassen
: Uferböschung wird wiederaufgebaut

Am 21. September beginnt die naturnahe Sanierung der beim Hochwasser 2024 beschädigten Uferböschung an den Filsterrassen.
Von
SWP
Göppingen
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Die Göppinger Filsterrassen beim Christophsbad

Die Göppinger Filsterrassen beim Christophsbad.

Tilman Ehrcke
  • Göppingen saniert die am Hochwasser 2024 beschädigte Uferböschung an den Filsterrassen.
  • Start am Montag, 21. September – Abschluss etwa Mitte November, Bereich Christophsbad.
  • Naturnahe Bauweise mit integrierten Buhnen sichert Ufer und wertet ökologisch auf.
  • Fuß- und Radweg gesperrt, Umleitung über Metzgerstraße; Filsterrassen nicht zugänglich.
  • In Bereichen der Nikolaus-Lenau-Straße gilt 7–17 Uhr absolutes Halteverbot für Baufahrzeuge.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Stadt Göppingen stellt die beim Hochwasser 2024 beschädigte Uferböschung an den Filsterrassen dauerhaft wieder her. Laut einer Pressemitteilung startet die naturnahe Sanierung am Montag, 21. September. Die Maßnahmen sollen etwa Mitte November abgeschlossen sein. Die Sanierungsarbeiten betreffen den Bereich auf Höhe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Christophsbads.

Erhebliche Schäden

Die Böschung war beim Starkregen- und Hochwasserereignis im Juni 2024 erheblich beschädigt worden. Auf einer Länge von rund 65 Metern wurden große Teile des Ufers abgetragen. Zurück blieb eine bis zu 4,30 Meter hohe Abbruchkante, die seitdem aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun abgesichert ist. Unmittelbar neben dem betroffenen Bereich verläuft ein stark genutzter Fuß- und Radweg. Zudem befinden sich dort wichtige Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Abwasser, Gas und Telekommunikation. Um weitere Schäden zu verhindern, hatte die Stadt bereits im Herbst 2025 erste Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Dabei wurden mehrere sogenannte Buhnen, strömungslenkende Bauwerke, im Fluss eingebaut und der Böschungsfuß angeschüttet. Diese Maßnahmen lenken die Strömung der Fils vom Ufer weg und schützen die Böschung vor weiterer Erosion. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt beliefen sich auf rund 136.500 Euro.

150.000 Euro vom Gemeinderat

Nun folgt die endgültige Wiederherstellung der Böschung. Dafür hatte der Gemeinderat im Frühsommer rund 150.000 Euro freigegeben. Grundlage für die Sanierung ist eine Planung des Ingenieurbüros Geitz & Partner, die gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Göppingen abgestimmt wurde. Vorgesehen ist eine naturnahe Bauweise, die das Ufer dauerhaft sichert und zugleich ökologisch aufwertet. Die bereits eingebauten Buhnen und die vorhandene Anschüttung werden in das Gesamtprojekt integriert. Damit soll die Standsicherheit des Ufers dauerhaft wiederhergestellt und die Infrastruktur entlang der Filsterrassen langfristig gesichert werden.

Fuß- und Radweg gesperrt

Für den Zeitraum der Bauarbeiten muss der Fuß- und Radweg zwischen der Filsbrücke an der Nikolaus-Lenau-Straße und dem Christophsbad gesperrt werden. Für Fußgänger und Radfahrer wird in beiden Richtungen eine Umleitung über die Metzgerstraße eingerichtet. Auch die Filsterrassen sind für diesen Zeitraum nicht zugänglich, da auf dem Weg Baufahrzeuge verkehren werden. In Teilbereichen der Nikolaus-Lenau-Straße sowie dem Einmündungsbereich in die Faurndauer Straße wird für die Bauzeit ein absolutes Halteverbot zwischen 7 und 17 Uhr ausgewiesen, um eine ungehinderte Zufahrt für die Baufahrzeuge zu gewährleisten.