Wird das Gas wirklich knapp? Wie heizen wir im nächsten Winter – und in Zukunft? Helfen die guten Ratschläge der Politik oder sind sie eher Wunschdenken? Diese Fragen und viele Tipps rund um die Herausforderungen bei der Energieversorgung beantworten kompetente Experten morgen, Mittwoch, 27. Juli, von 16 bis 18 Uhr bei einer gemeinsamen Telefonaktion von NWZ und Geislinger Zeitung.
Mit dabei ist das Obermeisterteam Walter Wallitschek, Volker Breusch und Rainer Häfele von der Innung Sanitär-Heizung-Klempnerei Göppingen, Timm Engelhardt von der Energieagentur des Landkreises, sowie vom Eislinger Sanitär-Großhändler Herrlinger KG, die beiden Fachleute Stefan Francetics (Energieberater) und Salvatore Aleo (Technischer Außendienst, Installateur- und Heizungsbauermeister), die neben technischen Details auch auf die Frage der Lieferfähigkeit von wichtigen Bauteilen und Materialien eingehen können.
„Wir sind uns sicher, dass wir den Menschen im Landkreis viele Fragen beantworten können“, sagt Volker Breusch. Natürlich können die Experten am Telefon keine energiepolitischen Probleme lösen. Auch eine Fernwartung der heimischen Heizungsanlage oder eine detaillierte Ferndiagnose sind per Telefon in diesem Rahmen nicht machbar. „Aber wir können Tipps und Informationen aus der täglichen Praxis geben. Wir möchten auch unsere Innungs-Kollegen unterstützen und etwas entlasten – mit Antworten zu Fragen, die wir alle täglich gestellt bekommen“, so Breusch.
Vor allem, was die Modernisierung der Heizung angeht, ist in der Regel guter Rat gefragt, weil jedes Gebäude anders ist: „Man muss sich die genauen Voraussetzungen anschauen und dann entscheiden, was technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist“, sagt Volker Breusch. Wer bei der Telefonaktion konkrete Fragen stellen will, dem empfehlen die Experten deshalb insbesondere Informationen zum aktuellen Verbrauch, zur derzeitigen Heizungsanlage, zum Hersteller der Heizung und zu den Flächen im Haus bereitzuhalten. Eine entsprechende Checkliste kann man im Internet auf der Homepage der Innung – www.shk-goeppingen.de – herunterladen. So kann man sich optimal auf den Anruf bei der Telefonaktion vorbereiten.
Die Experten zeigen auf, wie die Energiewende sowohl im privaten Bereich, als auch in Betrieben gelingen kann. „Vieles ist sicher nicht von heute auf morgen machbar, da wir alle bis an unsere Leistungsgrenzen ausgelastet sind. Aber wir stellen uns der Verantwortung, die die Situation mit sich bringt, denn ohne unsere Branche ist das schlichtweg nicht machbar. Umso mehr macht es Sinn, sich jetzt damit auseinander zu setzen – das Thema Energie wird uns in den nächsten Jahren immer mehr beschäftigen“, ist Volker Breusch überzeugt.

Die SHK-Innung und ihre Aufgaben

Zusammenschluss Die Innung für Sanitär – Heizung – Klima  (SHK) ist der Zusammenschluss von selbstständigen Handwerkern aus den Gewerken Gas-Wasser-Installation, Heizungsbau und Flaschnerei. Seit September 2020 wird die Innung von einem Obermeistertrio geleitet. Es sind Volker Breusch, Rainer Häfele und Walter Wallitschek. Die wichtigsten Aufgaben der Innung sind die Pflege des Gemeingeists und der Berufsehre, die Überwachung und Regelung der Lehrlingsausbildung, die Abnahme der Gesellenprüfungen, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Lehrgängen und Seminaren und die politische Vertretung der gewerblichen Interessen der Mitglieder.