Deutscher Schulpreis
: Boller Schule ist unter den Top 20

Die Boller Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule ist im Rennen um den Deutschen Schulpreis. Die erste Hürde ist genommen.
Von
SWP
Bad Boll/Stuttgart
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Bad Boll Schule Heinrich-Schickhardt-Schule

Alter und neuer Campus vereint: Die Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule in Bad Boll ist unter den Top 20, die sich für den Deutschen Schulpreis beworben haben.

Giacinto Carlucci
  • Die Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule steht im Rennen um den Deutschen Schulpreis.
  • Von 87 Bewerbern schaffte sie es in die Top 20 – nur zwei Schulen aus Baden-Württemberg sind dabei.
  • Juryteams besuchen nun alle 20 Schulen und nominieren Mitte Juni bis zu 15 fürs Finale.
  • Preisverleihung mit Bundeskanzler Friedrich Merz ist am 29. September in Berlin geplant.
  • Die Schule setzt auf Vertrauen, Verantwortung und den Projekttag „HSS taucht ein“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Heinrich-Schickhardt-Gemeinschaftsschule in Bad Boll ist im Rennen für den Deutschen Schulpreis, den die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung dieses Jahr zum 20. Mal vergeben. Die Bad Boller Schule hat es von 87 Schulen, die sich beworben haben, in die Auswahl der Top 20 geschafft. Dies teilt die Robert Bosch Stiftung mit. Der Deutsche Schulpreis gelte als anspruchsvollste Auszeichnung für gute Schulen in Deutschland, erklärt die Bosch Stiftung. Kooperationspartner seien die ARD und die ZEIT-Verlagsgruppe.

Nur zwei Schulen aus Baden-Württemberg haben es überhaupt in die engere Auswahl geschafft. Neben der Heinrich-Schickhardt-Schule ist dies die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen. Die Kandidaten kommen aus dem ganzen Bundesgebiet von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern, auch eine Auslandsschule zählt dazu. Das ist die Deutsche Schule in Sofia, Bulgarien. Eine rund 50-köpfige Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Verwaltung hat das jetzige Feld ausgewählt.

Schickhardt-Schule präsentiert, was sie kann

Jetzt geht die Prüfung weiter. In den kommenden Wochen besuchen Juryteams alle 20 Schulen, um sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen, teilt die Bosch Stiftung mit. Sie  führen Gespräche mit Lehrkräften, Schülern, Eltern und außerschulischen Partnern. Sie hospitieren im Unterricht und erleben schulische Projekte unmittelbar. Auf Basis dieser Besuche nominiert die Jury Mitte Juni bis zu 15 Schulen für das Finale. Für die nominierten Schulen gibt es am 29. September eine feierliche Preisverleihung mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Preise gibt’s dann für alle, vom Hauptpreis bis zum Anerkennungspreis von 5000 Euro.

Was macht eine gute Schule aus? Sie entwickelt mit Einfallsreichtum und Teamgeist neue Antworten auf die großen Herausforderungen im Schulalltag. Ihr Erfolg beruht nicht auf außergewöhnlichen Ressourcen, sondern darauf, wie sie vorhandene Möglichkeiten klug nutzen. So definiert das die Jury. Der Heinrich-Schickhardt-Schule bescheinigt sie schon mal, dass sie ihr pädagogisches Handeln am Leitgedanken des Vertrauens und der Verantwortung ausrichte. Ein prägendes Element des Schulalltages sei der wöchentliche Projekttag „HSS taucht ein“.  In jahrgangsgemischten Gruppen wählten Schülerinnen und Schüler eigenständig Themen und organisierten ihre Zusammenarbeit. Über ein Trimester hinweg arbeiteten sie an Projekten aus gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen oder ästhetischen Bereichen. Schülerinnen und Schüler übernähmen Verantwortung für Lernprozesse.

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