In Zeiten von Corona kommen sämtliche Veranstaltungen und Einrichtungen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen, auf den Prüfstand. Auch in den Göppinger Barbarossa-Thermen tummeln sich täglich viele Besucher. Der Betreiber ist sich der derzeitigen Lage und der Sorge der Menschen bewusst. „Die Stadtwerke Göppingen beobachten die aktuelle Situation sehr genau, stehen mit Ämtern und Behörden im Kontakt und gehen insgesamt mit Fragen zur Verbreitung des Virus’ und Entscheidungen der Gesundheitsbehörden äußerst verantwortungsvoll um“, teilt Pressesprecherin Soja Paunowa mit.

Derzeit keine Empfehlung zur Schließung

Behördliche Hinweise oder Empfehlungen zur Schließung von Badeeinrichtungen gebe es derzeit nicht. „Aus Vorsorgegründen haben wir unsere Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen verstärkt und es werden zusätzliche Wischdesinfektionen von Handgriffen und Türklinken vorgenommen“, betont Paunowa. In den Toiletten und an verschiedenen Punkten im Bad stünden neben Seifenspendern auch Handdesinfektionsmittel bereit.
Die wichtigste Information für die Badegäste sei, dass Grippe- und auch die Coronaviren nach derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser übertragen werden können. „Damit besteht im Schwimmbad kein erhöhtes Infektionsrisiko, es gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen, die in allen anderen öffentlichen Gebäuden auch angezeigt sind.“ Falls sich die Ansteckungslage in der Stadt beziehungsweise im Kreis Göppingen ändern sollte, „werden wir in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden weitergehende Maßnahmen beraten und darüber informieren“, unterstreicht die Pressesprecherin.

Vinzenz Therme in Bad Ditzenbach: „Kein erhöhtes Infektionsrisiko“

Auch bei der Vinzenz Therme in Bad Ditzenbach reagiert man auf die Bedenken der Besucher und gibt Entwarnung: Das Schwimmbad sei kein Ort erhöhten Infektionsrisikos mit dem Coronavirus, heißt es auf der Facebook-Seite der Therme. Badegäste sollen allerdings die allgemeinen Hygieneregeln beachten.