Bürgermeisterwahl Süßen: Marc Kersting mit knapp 90 Prozent wiedergewählt

Blumen für den alten und neuen Bürgermeister Marc Kersting und seine Frau Bettina Kersting gab es von 1. stellvertretenden Bürgermeister Simon Weißenfels (rechts).
Giacinto Carlucci- Marc Kersting ist in Süßen zum dritten Mal zum Bürgermeister gewählt worden.
- Der 56-Jährige trat ohne Gegenkandidaten an – 88,8 Prozent stimmten für ihn.
- „Sonstige“ erhielten 11,2 Prozent, 5,9 Prozent der Stimmen waren ungültig.
- Wahlbeteiligung: 22,1 Prozent bei 1658 Wählerinnen und Wählern, davon 656 per Briefwahl.
- Kersting war 2010 erstmals gewählt worden, 2018 erreichte er 94,2 Prozent.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bürgermeister Marc Kersting (CDU) ist nach 16 Amtsjahren in Süßen für eine dritte Amtszeit gewählt worden. Da sich kein Gegenkandidat aufstellen ließ, war der 56-Jährige Alleinbewerber. Das Ergebnis stand am 3. Mai um 19.13 Uhr fest: Auf den Amtsinhaber und auch künftigen Rathauschef entfielen 88,8 Prozent der abgegebenen Stimmen, 1385 Süßener haben ihr Kreuz hinter seinem Namen gemacht. 11,2 Prozent gingen an weitere Personen, also 175 Stimmen, die handschriftlich auf den Stimmzetteln eingetragen wurden, 5,9 Prozent der Stimmen (98) waren ungültig. Insgesamt waren 7509 Personen wahlberechtigt. Von den 1658 Wählerinnen und Wählern, die ihre Stimme abgegeben haben, taten dies 656 per Briefwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 22,1 Prozent.
Kersting freut sich über seine 88 Prozent
Enttäuscht über die Wahlbeteiligung sei er nicht, versicherte Kersting am Abend. Vor der Wahl hatte er noch gehofft, um die 35 Prozent erreichen zu können, doch befand nun, er sei schon froh, dass die 20 Prozent überschritten wurden. „Aber natürlich könnte man sich immer über mehr freuen“, sagte er. Da man nicht mit „nein“ abstimmen könne, sah er auch die 11 Prozent für die Sonstigen sportlich – und freute sich außerordentlich über seine mehr als 88 Prozent, dies sei „ein sehr gutes Ergebnis“.
Was jetzt als Erstes ansteht in Süßen, ist für den Rathauschef klar: „Die Bizethalle“, sagt er ohne zu überlegen und nennt als weitere Schwerpunkte Schulen, Kitas und Straßen. Schließlich ist es ihm noch wichtig, den Wählerinnen und Wählern, Wahlhelfern und dem Gemeindewahlausschuss zu danken – bevor Kersting dann den Abend mit einem gemütlichen Essen ausklingen lassen wollte.
Nachfolger von Wolfgang Lützner
Marc Kersting war 2010 im zweiten Wahlgang mit mehr als 60 Prozent der Stimmen erstmals zum Bürgermeister gewählt worden, nachdem Amtsinhaber Wolfgang Lützner Oberbürgermeister in Böblingen geworden war. Bei seiner ersten Wiederwahl im Jahr 2018 hatte Kersting bei vier Gegenkandidaten 94,2 Prozent der Stimmen geholt, die Wahlbeteiligung lag damals bei 35,5 Prozent. Da Kersting jetzt keine Konkurrenten hatte, gab es in Süßen keine Kandidatenvorstellung und keinen klassischen Wahlkampf. Die Stadt mit rund 10.000 Einwohnern hatte für die Wahl einen Briefwahlbezirk gebildet, zudem gab es Wahlräume in sechs über das Stadtgebiet verteilten Wahlbezirken.
