Brände im Mittleren Filstal: Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Brand auf eienr Baumwiese bei Eislingen-Nord: Die Feuerwehr brachte ihn unter Kontrolle.
Privat- Mehrere Brände im Mittleren Filstal: Größereinsatz in Süßen wegen Dachstuhlbrand.
- Photovoltaik auf dem Dach erschwerte die Löscharbeiten – 77 Kräfte vor Ort.
- Verletzt wurde niemand. Schaden etwa 250.000 Euro, Haus vorerst unbewohnbar.
- Ursache unklar, möglich ist ein technischer Defekt laut Polizei.
- Zwei weitere Flächenbrände: kleiner Brand im Unteren Bühl in Süßen und bei Eislingen-Nord.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Brände hielten die Feuerwehren im Mittleren Filstal am Freitag in Atem. In Süßen kam es zu einem Großeinsatz: Ein Großaufgebot von Feuerwehren aus dem Umkreis kämpfte mit einem Dachstuhlbrand. Die Brandbekämpfung wurde durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erschwert.
Wie die Polizei mitteilt, wurde der Brand am Freitag gegen 12.30 Uhr entdeckt. Aufmerksame Nachbarn meldeten der Polizei Rauch aus dem Dach des Hauses, das unweit der Fils in einer Siedlung liegt. Demnach waren 77 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Rettungsdienst war auch vor Ort, wurde aber glücklicherweise nicht gefordert. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Bewohner konnten das Haus unbeschadet verlassen.
Wie lange die Feuerwehren mit der Feuer unterm Dach kämpften, weiß die Polizei nicht. Der Schaden ist groß. Auf eine Viertelmillion wird er geschätzt. Das Haus ist fürs erste unbewohnbar. Das liegt am Brand und am Rauch, aber auch am Löschwassereinsatz. Zur Brandursache sagt die Polizei vorläufig: „Unter Umständen kommt ein technischer Defekt in Betracht.“
Ein Feuerwerkskörper lag herum
Am späten Nachmittag musste die Feuerwehr in Süßen erneut ausrücken: Im Unteren Bühl kam es zu einem kleinen Flächenbrand. In der offenen Landschaft brannte ein Streifen von sechs mal einem Meter. Dazu wird gemeldet: Ein Feuerwerkskörper lag dort herum. Ob er etwas mit dem Brand zu tun hatte, weiß man erstmal nicht, sagt die Polizei.
Dann zwei Stunden später in Eislingen: Am Ortsrand nördlich der Siedlung Vogelgarten brannte es ebenfalls in der offenen Landschaft. Gegen 19.30 Uhr muss das Feuer ausgebrochen sein. Die ganze Anwohnerschaft war auf den Beinen, als die Feuerwehr mit Einsatzleiterfahrzeug und zwei Löschfahrzeugen eintraf und vom Siedlungsrand eine Löchwasserverbindung aufbaute. Ein Augenzeuge, der mit seinem Hund kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehr vorbeikam, sah den Rauch auf der Wiese aufsteigen und war baff, „wie schnell sich das Feuer ausbreitete“. Man kennt ja solche Bilder aus dem Fernsehen, sagt er, aber aus der Nähe sieht sowas nochmal anders aus.“ Das Feuer erfasste dann eine Fläche von 200 bis 250 Quadratmeter, schätzt der Augenzeuge. Dort stehen auch Bäume, einer davon wurde angesengt.
Zum Glück war die Wiese gemäht
Zum Glück war die Wiese gemäht, die Halme waren kurz. Das Feuer machte ihnen den Garaus. Hinterher war's nur noch schwarze Asche, sagt der Augenzeuge. Verbrannte Erde, sprichwörtlich. Glück war auch, dass nur schwacher Wind wehte. Der kam aus Osten und trieb das Feuer nach Westen, parallel zur Siedlung. Bewohntes Gebiet war so nicht in Gefahr, in dieser Richtung reicht die offene Landschaft weit. Die Feuerwehr war dann eine halbe Stunde mit dem Feuer und dem vollständigen Auslöschen beschäftigt. Die Polizei kann weder zum Brand selber noch zur Ursache etwas sagen.