Bombendrohung
: Palästina-Parole und Bombenalarm: Göppinger Rathaus nur noch durch Hintereingang zu erreichen

Ein anonymer Anrufer hat eine Drohung ausgesprochen. Polizei sieht keine Notwendigkeit zur Räumung.
Von
Dirk Hülser
Göppingen
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Palästina-Parole am Göppinger Rathaus.

SWP

Wegen einer Bombendrohung sind im Göppinger Rathaus am Mittwoch die Eingänge am Marktplatz geschlossen worden. „Im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt wurde gegen das Rathaus telefonisch eine unkonkrete Drohung ausgesprochen“, sagt Pressesprecherin Jeanette Pachwald.

Polizei wird konkreter

Das Polizeipräsidium Ulm wird konkreter: Es habe sich um eine anonyme Bombendrohung gehandelt, die Meldung sei um 10.45 Uhr eingegangen. Der Drohanruf sei aber nicht so ernst genommen worden, als dass eine Räumung erforderlich gewesen wäre.

Parole am Haupteingang

Pachwald sagt: „Um dem Sicherheitsbedürfnis der Mitarbeitenden nachzukommen, haben wir uns dazu entschlossen, dass das Rathaus vorerst nur über den Eingang Kirchstraße zugänglich sein wird.“ Das gelte vorerst weiter. Am Haupteingang war auch die Parole „Free Palastine“ hingesprüht worden. Ob ein Zusammenhang besteht, ist unklar.

Pro-Palästina-Parolen in Ulm

Auch in Ulm haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Unbekannte mehrere Wände und Schaufenster in der Ulmer Innenstadt mit Parolen pro Palästina besprüht.