Betrugsmasche in Göppingen: Trickbetrüger erbeuten Geld

Besonders ältere Menschen werden gezielt als Opfer von Trickbetrügern ausgesucht, um Geld und Wertgegenstände zu erbeuten. Oftmals geben sich die Betrüger als Kinder oder Enkel aus, um sich das Vertrauen der Menschen zu erschleichen. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Eine 73-Jährige aus Göppingen wurde Opfer eines Betrugs und überwies Geld an Unbekannte.
- Betrüger gaben sich als ihre Tochter aus und nutzten einen Messenger-Dienst.
- Die Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsfällen und gibt Schutzhinweise.
- Die Polizei bietet weitere Informationen und Videos zur Prävention auf ihrer Webseite und YouTube an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einer geläufigen Betrugsmasche kontaktierte ein Unbekannter in der Nacht zum Sonntag eine 73-Jährige über einen Messenger-Dienst.
Der Absender gab sich als die Tochter der Seniorin aus. Da ihr Handy kaputt sei, könne sie keine Überweisung durchführen. Im Glauben, es handle sich um ihre richtige Tochter, tätigte die Frau am Sonntag eine Online-Sofortüberweisung im vierstelligen Bereich auf ein in Deutschland angegebenes Bankkonto. Erst später bemerkte die Seniorin den Betrug und erstattete eine Anzeige bei der Polizei. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ein polizeibekanntes Muster
Die Masche ist nicht neu. Potenzielle Opfer werden gezielt mittels Messenger-Diensten angeschrieben, oft unter dem Vorwand, es handele sich um die Kinder der Opfer, deren Telefone kaputtgegangen seien und nun eine neue Telefonnummer hätten.
Die Polizei rät: Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Schreibern von Nachrichten, vor allem, wenn bestimmte Forderungen gestellt werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und stellen Sie gezielte Fragen an den Absender der Nachricht. Überweisen Sie kein Geld und übergeben Sie auch niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Geben Sie keine persönlichen Informationen preis und sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über die Nachricht. Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion. Weitere Hinweise zum Schutz vor Telefonbetrügern erhalten Sie in der Broschüre „Vorsicht, Abzocke!“. Diese finden Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de
Um weiter für das Thema Telefontrickbetrug zu sensibilisieren, hat die Polizei gemeinsam mit der Landesprävention eine zehnteilige Clipreihe produziert, in der die Polizei sukzessive die verschiedenen Maschen erläutert. Diese ist auf YouTube zu finden.