Bernhardus-Wallfahrt: Pilger sollen Vorsicht walten lassen

Die Bernhardus-Wallfahrt in Weißenstein, hier ein Foto aus dem Jahr 2024, zieht Jahr für Jahr zahlreiche Pilger an. Aufgrund der Waldbrandgefahr gibt es dieses Jahr verschiedene Einschränkungen.
Giacinto Carlucci- Bernhardus-Wallfahrt bei Lauterstein: Wegen Waldbrandgefahr gelten Einschränkungen.
- Termin bleibt bestehen. Frühstart 6.15 Uhr, Festgottesdienst um 9 Uhr, Beisammensein 7.30–13 Uhr.
- Besucher sollen ohne Auto kommen oder weit außerhalb parken – Fahrgemeinschaften bilden.
- Beim Parken 3,50 Meter Rettungsweg freihalten, geschotterte Flächen bevorzugen.
- Rauchverbot im Wald, kein Müll oder Glas. Polizei und Ehrenamtliche kontrollieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor dem Hintergrund der witterungsbedingten Waldbrandgefahr haben Graf von Rechberg als Waldeigentümer, die Stadt Lauterstein, die Feuerwehr und die Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Weißenstein Vorkehrungen getroffen, die einen sicheren Verlauf der Veranstaltung garantieren sollen. Die Veranstalter appellieren an die Vernunft der Besucher der Wallfahrt, die am 20. August an der Kapelle auf dem Bernhardus bei Lauterstein stattfindet. Am zeitlichen Ablauf soll sich jedoch nichts ändern. Den Frühmorgen-Pilgerstart um 6.15 Uhr organisiert die Kirchengemeinde Heubach. Um 9 Uhr beginnt der Festgottesdienst mit Dr. Wolfgang Gramer als Festprediger. Das Beisammensein von 7.30 Uhr bis 13 Uhr betreut der Turnverein Weißenstein.
Veranstalter plädieren für Fahrgemeinschaften
Damit die Wallfahrt sicher für alle verläuft, bitten die Veranstalter alle, die fit genug sind, ohne Auto zu kommen oder entsprechend weit außerhalb zu parken. Wo immer möglich sollten Fahrgemeinschaften gebildet werden. heißt es in der Mitteilung weiter. Fahrzeuge stellten eine potenzielle Brandlast dar und sorgten im schlimmsten Fall für eine Zündung vertrockneter Pflanzenteile. In der Vergangenheit sei oft aufgrund des Parkdrucks so eng am Wegrand geparkt worden, dass die Löschfahrzeuge im Ernstfall einige Stellen im Wald nicht mehr rechtzeitig hätten erreichen können. Das wollen die Veranstalter am kommenden Donnerstag verhindern.
Polizei achtet auf die Einhaltung der Vorschriften
„Wer mit dem Auto anreist, hat deshalb beim Parken zwingend auf einen Rettungsweg von 3,50 Meter zu achten.“ Geschotterte Flächen seien, wenn möglich, zu bevorzugen. Auch hier gelte es, Rettungswege, Zufahrten, Zugänge und Gefahrenbereiche freizuhalten. Polizei und Ehrenamtliche werden auf die Einhaltung der Vorschriften achten. „Die aktuelle Situation im Wald muss sehr ernst genommen werden. Ein Nichtbefolgen der Anweisungen und Ausschilderungen oder ein Falschparken wird rechtliche Konsequenzen haben“, so die Mitteilung. Des Weiteren erinnern die Veranstalter daran, dass das Rauchen im Wald sowie das Wegwerfen von Müll untersagt ist. Glas oder Scherben dürften auf keinen Fall im Wald oder sonst wo im Freien landen, da diese als Brennglas wirkten. Das gelte auch dann, wenn es vor der Veranstaltung geregnet habe. Die Veranstalter zeigen sich zuversichtlich, dass sich die Besucherinnen und Besucher an die Vorgaben halten. „Wir hoffen alle auf einen guten und störungsfreien Verlauf der Wallfahrt.“