Bei Aquaplaning: Auto kracht in die Schutzplanken am Fahrbahnrand

Die Polizei wurde am Montag zu einem Unfall auf der A8 bei Gruibingen gerufen.
Stefan Puchner/dpa/SymbolbildDer 23-Jährige fuhr gegen 15.15 Uhr auf der A8 in Richtung Stuttgart. Der Mann war mit seinem BMW auf dem linken Fahrstreifen unterwegs.
Durch den starken Regen herrschte zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Aichelberg, Höhe Kilometer 157,5 Aquaplaning. Der Fahrer des BMW fuhr wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen. Er verlor mach Angaben der Polizei beim Wechsel auf die mittlere Fahrspur die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Mit der Front krachte er in die Schutzplanken am rechten Fahrbahnrand. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 23-Jährige blieb zum Glück unverletzt. Ein Abschlepper kümmerte sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Der Schaden an dem BMW beträgt etwa 6000 Euro, der an den Leitplanken rund 1000 Euro. Um 16 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
Tipp der Polizei: Regen mindert die Bodenhaftung der Reifen, der Bremsweg wird länger, die Schleudergefahr größer. Wenn sich ein Wasserfilm auf der Straße gebildet hat und die Geschwindigkeit zu hoch ist besteht die Gefahr von Aquaplaning. Dann fehlt dem Reifen die Bodenhaftung komplett. Die einzige Möglichkeit, diese Gefahr zu mindern, ist langsamer zu fahren. Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird.
Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen", sagt nicht umsonst die Straßenverkehrsordnung.