Beachhandball in Bartenbach: Sandwühler trotzen tropischen Temperaturen

Beim Bartenbeach sahen die Zuschauer zahlreiche spektakuläre Treffer. Für Pirouetten-Tore gab es zwei Punkte.
Giacinto Carlucci- Bartenbeach in Bartenbach fand trotz Hitze als viertägiges Beachhandballturnier statt.
- Orga-Team traf Vorsorgemaßnahmen: Duschen, Sprühnebel, Schatten, Wasser und Pools.
- Spiele blieben regulär, obwohl das Team kürzere Matches vorschlug – die Teams lehnten ab.
- GBO: Frauen der Brüder Ismaning siegten, Caipiranhas wurden Dritte nach Halbfinal-K.o.
- GBO Herren: Bremen gewann 2:0 gegen die U17-Nationalmannschaft; Otternasen schieden im Viertel aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem mulmigen Gefühl gab das Organisationsteam des Bartenbacher Bartenbeach am Donnerstag den Startschuss für das viertägige Beachhandballturnier des TSV Bartenbach. Wegen der Hitze waren am Wochenende mehrere Veranstaltungen in der Region abgesagt worden. Die Bartenbacher zogen ihr Turnier, das in ein Firmen-Fun Mixed Turnier, ein Turnier der German Beach Open (GBO) der deutschen Beachhandball-Elite und ein großes Fun-Turnier unterteilt war, jedoch durch. Sie waren bestens auf die tropischen Temperaturen vorbereitet. Duschen, Sprühnebel, schattenspendende Pavillons, 50 Sonnenschirme, Unmengen Wasser und andere Getränke, Bodenduschen, kleine Pools – an alles hatten die Verantwortlichen gedacht, sodass das Bartenbeach ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen konnte.
„Der Donnerstag und der Freitag waren kein Problem, weil wir da erst jeweils um 17 Uhr gestartet sind und es da schon Schatten gab“, erklärte Martin Gehrer, eines von 15 Mitgliedern des Organisationsteams, „aber vor dem Samstag hatten wir schon Bedenken“. Die Verantwortlichen befanden sich in ständigem Austausch und schließlich entschied man sich dafür, das Bartenbeach bis zum geplanten Ende an diesem Sonntag durchzuziehen. Um die körperlichen Anstrengungen nicht zu groß werden zu lassen, schlug das Orga-Team den Teilnehmern des Fun-Turniers vor, die Spiele zu verkürzen. Doch die Spieler lehnten ab. „Sie haben gesehen, dass die beiden U17-Nationalmannschaften in der prallen Sonne trainiert haben und sagten dann: ‚Das können wir auch‘“, erklärte Martin Gehrer.
Ausdrücklich lobte er das Verhalten der Beachhandballer, die sich ob der Hitze sehr verantwortungsvoll verhalten hätten: „Es gab immer Leute, die einen über den Durst getrunken haben, dieses Mal jedoch nicht.“ Nicht nur das Orga-Team und mit ihm die 250 ehrenamtlichen Helfer des TSV Bartenbach (Martin Gehrer: „Das macht mich stolz“), sondern auch die Mannschaften hätten sich gut auf die extremen Bedingungen vorbereitet und eingestellt.
Otternasen und Caipiranhas verpassen Finaleinzug
An allen Turnierabenden – auch das gehört beim Bartenbeach dazu – wurde zum Teil bis in die Nacht mit Partymusik gefeiert. Dabei mussten die beiden Bartenbacher Teams, die an den GBO-Turnieren teilnahmen, um Punkte für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu sammeln, kräftig beim Thekendienst mithelfen. Aber auch tagsüber waren die Caipiranhas (Frauen) und die Otternasen (Männer) unter anderem als Schiedsrichter im Einsatz. „Das sind natürlich keine guten Bedingungen, um das eigene Turnier zu gewinnen“, meinte Martin Gehrer. So mussten die Otternasen schon im Viertelfinale die Segel streichen. Für die Caipiranhas kam der K.o. im Halbfinale. Sie wurden schließlich Dritte. Bei den Frauen gewannen die Brüder Ismaning das Endspiel gegen die Despos aus Altenheim mit 2:1 nach Shootout. Bei den Herren sicherten sich die Nordlichter aus Bremen mit einem 2:0-Sieg über die U17-Nationalmannschaft den Titel.










