NWZ-Aktion „Gute Taten“
: Klanggewaltig und mitreißend: So war das Auftaktkonzert

Ein ganz besonderes Auftaktkonzert zur 50. NWZ-Aktion „Gute Taten“ hat das begeisterte Publikum am Sonntagabend in der ausverkauften Göppinger Stadthalle erlebt.
Von
Inge Czemmel
Göppingen
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  • Beeindruckend und auf der ganzen Linie überzeugend: Der junge Chor „New Generation“ des Liederkranzes Heiningen lieferte mitreißende Interpretationen. Die Choreografie war zudem ein Augenschmaus.

    Beeindruckend und auf der ganzen Linie überzeugend: Der junge Chor „New Generation“ des Liederkranzes Heiningen lieferte mitreißende Interpretationen. Die Choreografie war zudem ein Augenschmaus.

    Giacinto Carlucci
  • In der Göppinger Stadthalle brannten Jürgen Rothfuß mit dem Liederkranz Heiningen und die Gruppe „Streetlife“ ein musikalisches Feuerwerk ab.

    In der Göppinger Stadthalle brannten Jürgen Rothfuß mit dem Liederkranz Heiningen und die Gruppe „Streetlife“ ein musikalisches Feuerwerk ab.

    Giacinto Carlucci
  • „Chor Company“ und das Live-Orchester harmonierten bestens miteinander.

    „Chor Company“ und das Live-Orchester harmonierten bestens miteinander.

    Giacinto Carlucci
  • „Streetlife“ sorgte musikalisch und gesanglich mit Klassikern und Medleys für eine grandiose Stimmung in der Stadthalle.

    „Streetlife“ sorgte musikalisch und gesanglich mit Klassikern und Medleys für eine grandiose Stimmung in der Stadthalle.

    Giacinto Carlucci
  • Stimmgewaltig, emotional, mitreißend: Martina Henning und Ingrid Schneider beeindruckten mit ihrer Tina-Turner-Interpretation.

    Stimmgewaltig, emotional, mitreißend: Martina Henning und Ingrid Schneider beeindruckten mit ihrer Tina-Turner-Interpretation.

    Giacinto Carlucci
  • Die Donzdorfer Band „Streetlife“ sorgte für beste Stimmung im Saal.

    Die Donzdorfer Band „Streetlife“ sorgte für beste Stimmung im Saal.

    Giacinto Carlucci
  • Das Konzert lebte von musikalischer Vielfalt und Gegensätzen.

    Das Konzert lebte von musikalischer Vielfalt und Gegensätzen.

    Giacinto Carlucci
  • Jürgen Rothfuß hatte am Schluss noch ein Kontrastprogramm der Superlative auf Lager und vereinte nochmal alle Mitwirkenden.

    Jürgen Rothfuß hatte am Schluss noch ein Kontrastprogramm der Superlative auf Lager und vereinte nochmal alle Mitwirkenden.

    Giacinto Carlucci
  • Für das Auftaktkonzert gab es nur eine einzige gemeinsame Probe. Am Sonntagnachmittag dann der Soundcheck in der Stadthalle.

    Für das Auftaktkonzert gab es nur eine einzige gemeinsame Probe. Am Sonntagnachmittag dann der Soundcheck in der Stadthalle.

    Giacinto Carlucci
  • Die Musiker wurden vom Publikum gefeiert.

    Die Musiker wurden vom Publikum gefeiert.

    Giacinto Carlucci
  • Am Samstag trafen sich die Chöre, die Orchestermusiker und „Streetlife“ das erste und einzige Mal, um sich aufeinander einzustimmen, in der Technotherm-Halle in Eschenbach.

    Am Samstag trafen sich die Chöre, die Orchestermusiker und „Streetlife“ das erste und einzige Mal, um sich aufeinander einzustimmen, in der Technotherm-Halle in Eschenbach.

    Giacinto Carlucci
  • Der Chor „New Generation“ des Liederkranz Heiningen begeisterte das Publikum.

    Der Chor „New Generation“ des Liederkranz Heiningen begeisterte das Publikum.

    Giacinto Carlucci
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It’s the Final Countdown“ schallt es stimmgewaltig durch die Stadthalle. Es ist nicht etwa der vorletzte Song des Abends, sondern der „Opener“ und das soll nicht die einzige Überraschung des Abends bleiben. Das Drei-Stundenprogramm, bei dem nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt, zeigt: Überraschungsmomente und ein mehr als geschicktes musikalisches Händchen sind die Spezialität von Jürgen Rothfuß, dem langjährigen Chorleiter des Liederkranzes Heiningen.

Jürgen Rothfuß hat alles im Griff

Miteinander, durcheinander, ohneeinander, abwechselnd und mit dem Einsatz von Soli sorgen die beiden Chöre „Chor Company“ und „New Generation“ des Heininger Liederkranzes, ein eigens aus Profis zusammengestelltes Orchester und die Donzdorfer Band „Streetlife“ für beste Stimmung im Saal.

Rothfuß, der auch für die eindrucksvollen musikalischen Arrangements verantwortlich zeichnet, mischt Chöre, Orchester, Band, und Solisten nach Belieben, hat als Dirigent alles im Griff und zeigt sich zusammen mit Berti Jo Müller von „Streetlife“ auch souverän in der launigen Moderation des Abends.

So erklärt Rothfuß zum anfänglichen Instrumentenstimmen und Tongeben für die Chöre: „Das ist bei uns anders als bei Florian Silbereisen. Wir müssen noch live spielen und singen.“

Funke springt sofort aufs Publikum über

Die pure Freude daran steht allen Protagonisten ins Gesicht geschrieben und so springt auch der Funke von der ersten Sekunde an aufs Publikum über. Alle freuen sich mit Streetlife: „Auf das, was da noch kommt!“ Nämlich Monumentales und Gefühlvolles, Disco-Musik und Klassik, Rock und Pop, manch Altbewährtes und viel Neues.

Auf dem Programm steht alles, außer Weihnachtsliedern. Emotionen und Gänsehautmomente gibt’s dennoch. Dafür sorgen Balladen wie „You raise me up“, „N‘oubliez jamais“, „All of me“, „One Life, one soul“ „Never enough“ oder „Always remember us this way“.

Insgesamt lebt das Konzert von musikalischer Vielfalt und Gegensätzen. „Enjoy the Silence“ versus „Another brick in the wall“, Jacques Offenbachs Baccarole neben Panic, Rihanna und Imagine Dragons. Queen, Michael Jackson und „Daddy Cool“ treffen auf Vincent und Haddaway. Der „Englishman in New York“ auf „Proud Mary“.

„Wusstet ihr, dass die Proud Mary ein Raddampfer ist?“, fragt Jürgen Rothfuß ins Publikum. „Das erklärt auch die Choreografie zu dem Song“. Apropos Choreografie! Die beiden von Corona gerupften Chöre, die viele neue Gesichter haben, bewegen sich wieder und zeigen „Greatest Show“. Auch die „New Generation“ beeindruckt und überzeugt auf ganzer Linie und überrascht musikalisch klanggewaltig und mitreißend.

Perfekt harmonierende Stimmen

Auch die „Streetlife“-Mannen Berti Jo Müller, Gerrit Funk und Holgi Köller bestechen mit ihren perfekt harmonierenden Stimmen und geben mit gekonntem Einsatz ihrer Instrumente den Songs besondere Noten. Bei ihren „Alleinparts“ lehnen sich Chöre und Orchester genussvoll zurück.

Besondere Glanzlichter des Abends sind auch diesmal wieder die zahlreichen Soli von Chor-, Orchester- und Bandmitgliedern. Sie werden vom Publikum, das frenetisch applaudiert, gefeiert. Arrangements schreiben, Text und Noten lernen, Choreo üben – dem Publikum ist bewusst: Es steckt viel Arbeit in dem, was da so locker rüberkommt.

Kontrastprogramm der Superlative

Am Ende hat Rothfuß noch ein Kontrastprogramm der Superlative auf Lager. Auf Giuseppe Verdis „Va, pensiero“, dem „Gefangenenchor“ aus der Oper Nabucco, folgt mit Queens „Bohemian Rhapsody“ das monumentale „Must Have“ des Liederkranzes Heiningen. „The One and Only“ vereint noch einmal alle Mitwirkenden und die Zugabe, für die sich die Chormitglieder ins Publikum mischen, gibt allen ein wohliges „You’ve got a friend-Gefühl“ mit auf den Heimweg – nach einem grandiosen Auftakt für die 50. NWZ-Aktion „Guten Taten“.

Eine einzige gemeinsame Probe

Vorbereitung Für das Auftaktkonzert gab es nur eine einzige gemeinsame Probe. Am Samstag trafen sich die Chöre, die Orchestermusiker und „Streetlife“ das erste und einzige Mal, um sich aufeinander einzustimmen, in der Technotherm-Halle in Eschenbach. Am Sonntagnachmittag dann der Soundcheck in der Stadthalle – das war's. Gemeinsam haben alle Mitwirkenden mit ihrer Musik die Herzen für die NWZ-Aktion „Gute Taten“ geöffnet, die zum 50. Mal soziale Projekte unterstützt.