Prozess am Landgericht Ulm: Mann soll 36 Kilo Marihuana geschmuggelt haben

Bei einer Polizeikontrolle wurde bei einem jungen Mann 36 Kilogramm Marihuana entdeckt. Das Strafverfahren gegen ihn beginnt am 19. Juli.
KOENIG/Eibner-PressefotoDas Landgericht hat über eine Anklage der Staatsanwaltschaft Ulm vom 2. Mai gegen einen 34–jährigen Mann zu entscheiden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das Strafverfahren vor der 2. Großen Strafkammer beginnt am Mittwoch 19. Juli. Dem Angeklagten wird unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln vorgeworfen.
Angeklagter wurde an der A8 bei Gruibingen erwischt
Der Angeklagte soll von einem bislang unbekannten Hintermann beauftragt worden sein, größere Mengen Marihuana von Spanien nach Deutschland zu transportieren. Im Januar soll der Angeklagte entsprechend der getroffenen Vereinbarung gut 36 Kilogramm Marihuana in Spanien übernommen und über Frankreich in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt haben. Anlässlich einer allgemeinen Verkehrskontrolle an der Tank–und–Rastanlage Gruibingen habe das Marihuana sichergestellt werden können.
Rechtlich wird dem Angeklagten unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.