Alb-Fils-Klinikum Göppingen
: Nach Beschwerden von Patienten wird der Aufsichtsrat einberufen

Nach Klagen über unfreundliches Personal, lange Wartezeiten und schlechte Erreichbarkeit: Landrat Markus Möller kündigt Sondersitzung des Gremiums an.
Von
Dirk Hülser
Kreis Göppingen
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Der Kreistag ist über aktuelle Entwicklungen im Alb-Fils-Klinikum informiert worden.

Giacinto Carlucci
  • Beschwerden über unfreundliches Personal und lange Wartezeiten im Alb-Fils-Klinikum.
  • Landrat Markus Möller kündigt Sondersitzung des Klinik-Aufsichtsrats an.
  • Mitarbeiterversammlung am Dienstag geplant.
  • Komfortstation nach Wasserschäden wieder in Betrieb – 500 Betten können belegt werden.
  • AFK-GmbH erwartet 2025 ein Minus von 19,3 Millionen Euro – Soforthilfe des Bundes entlastet nur teilweise.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Komfortstation im Alb-Fils-Klinikum (AFK) ist jetzt in Betrieb, die Wasserschäden sind behoben und nun können 500 Betten gleichzeitig belegt werden. Das hat der Kaufmännische Geschäftsführer der AFK-GmbH, Wolfgang Schmid, dem Kreistag am Freitag, 12.12.2025, vor der Verabschiedung des Haushalts berichtet. Das Ergebnis der GmbH werde für dieses Jahr minus 19,3 Millionen Euro betragen. Im kommenden Jahr gibt es fünf Millionen Euro aus der Soforthilfe des Bundes für die Kliniken, allerdings streicht der Bund gleichzeitig anderweitig Klinikgelder, wodurch der AFK-GmbH wiederum 2,4 Millionen Euro fehlen werden.

Am Dienstag Mitarbeiterversammlung

Als Reaktion auf die Beschwerden von Patienten, über die die NWZ berichtet hat, kündigte Landrat Markus Möller an, dass es auch „wegen der aktuellen Presseberichterstattung“ in der kommenden Woche eine Sondersitzung des Klinik-Aufsichtsrats geben wird. Zudem wird am Dienstag eine Mitarbeiterversammlung abgehalten.