Alb-Fils-Klinikum Göppingen
: Klinik übt den Ernstfall im Schockraum

Damit es im Notfall wie am Schnürchen klappt, hat das Alb-Fils-Klinikum gemeinsam mit Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz und dem DRK-Rettungsdienst den Ernstfall simuliert.
Von
SWP
Göppingen
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Im Schockraum wurde der Ernstfall simuliert.

Im Schockraum wurde der Ernstfall simuliert.

Alb-Fils-Klinikum
  • Alb-Fils-Klinikum trainierte gemeinsam mit Polizei und DRK-Rettungsdienst den Ernstfall im Schockraum.
  • Simulationspuppe diente als Patient mit Schussverletzungen am Oberarm und Brustkorb.
  • Drei Durchläufe mit interdisziplinären Teams aus Anästhesiologie, Unfallchirurgie und Notaufnahme.
  • Ziel: Abläufe und Kommunikation verbessern, um im Ernstfall Leben zu retten.
  • Chefärztin Dr. Katja Mutter betont die Bedeutung regelmäßiger Übungen für Teamarbeit und Effizienz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Alb-Fils-Klinikum hat gemeinsam mit Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen und dem DRK-Rettungsdienst ein Schockraumtraining absolviert, um die Abläufe bei der Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten unter realistischen Bedingungen zu trainieren.

Das Übungsszenario ging von einem Patienten des Klinikums aus, der bei einem Schusswechsel Verletzungen am Oberarm und am Brustkorb erlitten hatte. Als Patient kam eine Simulationspuppe zum Einsatz, an der diagnostische und therapeutische Maßnahmen praxisnah erprobt werden konnten. Die Übergabe des Patienten erfolgte durch den Rettungsdienst und Beamten des Spezialeinsatzkommandos, während das interdisziplinäre Team des Alb-Fils-Klinikums die medizinische Versorgung übernahm und die weiteren Behandlungsschritte koordinierte.

Regelmäßiges Training stärkt alle Bereiche

Insgesamt wurden laut Mitteilung drei Durchläufe geprobt, an denen jeweils ein traumatologisches Schockraumteam mit Mitarbeitenderinnen und Mitarbeitern aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, dem Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum und der Zentralen Notaufnahme teilnahmen. „Der Nutzen solcher Übungen ist groß – sowohl zur Festigung der interdisziplinären Routine als auch zur Optimierung unserer Abläufe. Jede Minute zählt im Schockraum, und genau diese Minuten können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden“, erklärt Dr. Katja Mutter. Die Chefärztin der Zentralen Notaufnahme analysierte die Übung im Anschluss gemeinsam mit den beteiligten Ärzten und Pflegern. „Das regelmäßige Training stärkt die Kommunikation, die Entscheidungsfindung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Team.“

Ein Schockraum ist ein speziell ausgestatteter Bereich der Notaufnahme, in dem Patienten mit akuten, lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen versorgt werden. Hier arbeiten interdisziplinäre Teams parallel daran, Atmung und Kreislauf zu sichern, Blutungen zu kontrollieren, schnelle Diagnostik durchzuführen und die weiteren Behandlungsschritte festzulegen.