Aggressiver Fahrgast: Zug muss auf freier Strecke halten - Polizei schreitet ein

Polizeieinsatz im Zug: Weil sich ein Fahrgast aggressiv verhalten hatte, musste ein Regionalexpress auf offener Strecke anhalten (Symbolbild)
Jonas Walzberg/dpa- Ein Regionalexpress hielt zwischen Göppingen und Gingen wegen eines aggressiven Fahrgastes.
- Der 41-Jährige bedrohte und beleidigte den Zugbegleiter und andere Reisende.
- Der Zugbegleiter zog die Notbremse, die Polizei nahm den Täter fest.
- Der Verdächtige muss sich wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung verantworten.
- Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart zu melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Montagabend (4.11.2024) gegen 20 Uhr ging ein 41-Jähriger in einem Regionalexpress zwischen Göppingen und Gingen an der Fils einen Bahnmitarbeiter und weitere Reisende derart massiv an, dass der Zug auf freier Strecke anhalten musste.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll ein 47-jähriger, türkischer Staatsangehöriger, in seiner Funktion als Zugbegleiter die Fahrscheine im Regionalexpress kontrolliert haben. Als er den 41-jährigen Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit nach dessen Ticket fragte, soll dieser sofort von seinem Sitz aufgestanden sein. Wie die Bundespolizei berichtet, soll er versucht haben, den Zugbegleiter am Arm zu fassen und diesem in den Unterleib zu treten. Zudem soll der Tatverdächtige den Zugbegleiter auch mehrfach beleidigt und bedroht haben.
Fahrgast im Zug wird aggressiv - Zugbegleiter zieht Notbremse
Als der 41-Jährige im weiteren Verlauf auch Fahrgäste angehen wollte, zog der Zugbegleiter die Notbremse und brachte den Zug zwischen Süßen und Kuchen zum Stehen.
Der Tatverdächtige konnte noch im Zug, durch hinzugerufene Kräfte der Landespolizei, festgenommen und zum Polizeirevier Geislingen verbracht werden.
Dort wurde er an eine Streife der Bundespolizei übergeben. Gegen den 41-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, der Bedrohung und der Körperverletzung eingeleitet.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart (Tel: 0711 87035-0) in Verbindung zu setzen.
