Abfallwirtschaft im Kreis Göppingen: Zehnmal so viele Anforderungen wie sonst: Probleme durch Sperrmüll-Ansturm

Auf den Grüngutplätzen des Kreises – hier Rechberghausen – gelten bald die Winteröffnungszeiten. ⇥
Giacinto CarlucciAuf allen Grüngutplätzen im Landkreis gelten ab 1. Dezember die regulären Winteröffnungszeiten. Ausnahme ist der Platz in Eislingen, dessen Öffnungszeiten vom benachbarten Wertstoffhof abhängen. Die Grüngutplätze in Bad Ditzenbach-Gosbach, Böhmenkirch-Treffelhausen, Deggingen, Ebersbach-Bünzwangen, Göppingen Roßbachstraße, Hattenhofen, Heiningen, Kuchen, Rechberghausen, Schlat und Süßen haben dann samstags von 12 bis 16 Uhr geöffnet.
Ausnahme wird zum Regelfall?
Der AWB weist darauf hin, dass der Geltungszeitraum der Sperrmüllscheine üblicherweise zum Ende des jeweiligen Jahres auslaufe. Aus Kulanzgründen sei der Termin bis zum 28. Februar des Folgejahrs verlängert worden. Mittlerweile werde die Ausnahme aber zum Regelfall. So verschickten Haushalte immer öfter Bestellscheine für den Sperrmüll „auf den letzten Drücker“.
Bis zu zehnmal mehr Sperrmüllanmeldungen
Den AWB erreichen im Januar und Februar demnach bis zu zehnmal mehr Sperrmüllanmeldungen als in Monaten des restlichen Jahres. Dieser Ansturm sei administrativ und logistisch kaum zu bewältigen. Die Sperrmüllanmeldungen sollten deshalb bis Ende Dezember vorliegen.