Wanderer bei Geislingen gerettet
: Rettungseinsatz der Bergwacht beim Knoll-Denkmal

Die Bergwacht hat am frühen Samstagnachmittag, 24.06.2023, einen 33-jährigen Wanderer gerettet. Der Mann befand sich offenbar in Lebensgefahr.
Von
ruw
Geislingen
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Der Einsatz lief zügig ab, sagt Pressesprecher Raimund Wimmer.

Bergwacht

Der 33-Jährige hatte den Samstag mit ein paar Freunden verbracht. Zusammen wanderten sie in der Nähe von Geislingen und befanden sich auf dem Weg zum Knoll-Denkmal. Wie Raimund Wimmer, Pressesprecher der Bergwacht Württemberg berichtet, bekam der 33-Jährige wegen einer Vorerkrankung auf einmal massive gesundheitliche Probleme. Doch seine Freunde reagierten schnell und setzten einen Notruf ab.

Wimmer: Einsatz lief zügig ab

Der Alarm ging um 13.28 Uhr ein, sagt Wimmer im Gespräch mit der GZ. Und er erinnert sich, dass der gesamte Einsatz recht zügig verlaufen sei. Notarzt, Mitarbeitende des Rettungsdienste und Einsatzkräfte der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig hatten den Patienten medizinisch versorgt. Mittlerweile sei er wieder stabil.

Der Rettungseinsatz war allerdings kompliziert, berichtet Wimmer weiter. Einerseits wegen der schwerwiegenden Erkrankung, aber auch wegen des komplizierten Abtransports mit der Gebirgstrage „in extrem steilen Gelände“. Deswegen hatte man den Hubschrauber „Bussard“ der Polizei Baden-Württemberg für eine Windenrettung angefordert.

Hubschrauber der Polizei kommt von Jubiläumsfest

An dem Nachmittag hatte die Bergwacht Göppingen bei ihrer Rettungsstation Schafhaus bei Weißenstein ihr 85-jähriges Bestehen gefeiert. Auf dem Programm stand auch eine Luftrettungsvorführung zusammen mit einem Hubschrauber der Polizei. Deswegen sei der Luftretter nach sehr kurzer Zeit am Einsatzort in der Nähe des Knoll-Denkmals gewesen, so Wimmer. Man habe den 33-jährigen Patienten „ohne Verzögerung“ in einen Luftrettungsbergesack gelegt. Anschließend flog man herunter zur nahegelegenen Straubmühle.

Patient vorbereitet für Klinik

Während der Patient für den Weitertransport im Rettungswagen in die Klinik vorbereitet wurde, flog der Helikopter auch noch einen weiteren Luftretter zusammen mit dem Notarzt aus, damit dieser die medizinische Versorgung des Patienten weiterführen konnte. Dieser wurde dann vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Auf der Facebook-Seite der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig bedankte sich später die Ehefrau des 33-jährigen Wanderers: „Ich danke Ihnen allen von Herzen, dass Sie meinem Mann gestern das Leben gerettet haben!“ Er sei mittlerweile stabil und liege auf der ‚normalen‘ Station.