Verunreinigtes Trinkwasser
: Im Raum Geislingen ist nur Reichenbach im Täle betroffen

Der Zweckverband AW II macht deutlich: Das Trinkwasser des Zweckverbandes ist von den Verunreinigungen nicht betroffen. Bis auf Reichenbach im Täle muss in keiner Gemeinde im Raum Geislingen das Trinkwasser abgekocht werden.
Von
Kathrin Bulling
Kreis Göppingen
Jetzt in der App anhören

Im Raum Geislingen ist nur der Degginger Ortsteil Reichenbach im Täle mit Aussiedlerhöfen von der Verunreinigung des Trinkwassers betroffen. Dort muss derzeit das Wasser abgekocht werden.

Mark Halding/shutterstock.com

Die Nachricht über verunreinigtes Trinkwasser im Landkreis Göppingen verunsichert seit Donnerstagabend viele Menschen. Dass im Raum Geislingen nur der Degginger Ortsteil Reichenbach im Täle samt Aussiedlerhöfen betroffen ist, konnten manche nicht glauben. In den Gemeinden und bei der Integrierten Leitstelle in Göppingen meldete sich seither vermehrt besorgte Bürger.

Zweckverband betont: „Alle Grenzwerte aus der Trinkwasserverordnung werden eingehalten“

Der Zweckverband Albwasserversorgungsgruppe II reagierte deshalb am Freitagabend mit einer Pressemitteilung. Darin schreibt Bernd Schaefer, Bürgermeister in Mühlhausen und Verbandsvorsitzender:

„Das Trinkwasser des Zweckverbandes Albwasserversorgungsgruppe II mit den Verbandsgemeinden Laichingen, Westerheim, Merklingen, Nellingen, Hohenstadt, Drackenstein und Mühlhausen ist von der derzeitigen Verunreinigung des Leitungswassers im Landkreis Göppingen nicht betroffen! Aufgrund einzelner Rückfragen aus der Bürgerschaft unserer Verbandsgemeinden beziehungsweise verschiedener Pressemeldungen, in denen davon berichtet wird, dass die Verunreinigungen vom Pumpwerk Mühlhausen ausgehen, ist es uns ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass alle Grenzwerte aus der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.“