Unternehmen in Böhmenkirch: Sägewerk Fuchs erhält Fördermittel aus Landesprogramm

Geschäftsführer Marc Grieser (von links nach rechts), Kreiswirtschaftsförderin Martina Spichal-Mößner und Bürgermeister Matthias Nägele freuen sich über die Fördermittel.
Landratsamt Göppingen- Sägewerk Fuchs in Böhmenkirch erhält Fördermittel aus dem Landesprogramm „Spitze auf dem Land“.
- Ab März 2026 beginnt ein Umbau mit innovativer Technik wie einem Vollfächenscanner.
- Ziel: Nachhaltigkeit durch Zero-Waste-Prinzip und bioökonomische Ansätze im Produktionsprozess.
- Förderung für kleine/mittlere Unternehmen, max. 500.000 Euro bei Bioökonomie-Beiträgen.
- Ab Mai 2026 sollen Betriebsführungen mit der neuen Anlage für Kunden angeboten werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Sägewerk Fuchs in Böhmenkirch erhält Fördermittel aus dem Landesprogramm „Spitze auf dem Land“. So teilt es die Kreiswirtschaftsförderung des Landratsamts Göppingen mit. Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Nägele hatte die Firma, mittlerweile in der 5. Generation geführt, den erfolgreichen Förderantrag gestellt.
Nach Informationen des Landwirtschaftsministeriums richtet sich die Förderung an kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Die Förderung ist auf 400.000 Euro pro Projekt begrenzt. Bei einem deutlich erkennbaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft oder Bioökonomie kann eine Förderung bis zu 500.000 Euro erreicht werden. Der genaue Betrag, den die Firma Fuchs erhalten wird, steht laut Roswitha Grieser aus der Geschäftsführung noch nicht fest.
Ab März 2026 startet ein umfangreicher Umbau im Sägewerk. Herzstück der Investition ist laut Mitteilung der Kreiswirtschaftsförderung ein Vollfächenscanner, ergänzt um eine kombinierte Nachschnitt-Besäumanlage mit Spaneraggregat sowie eine integrierte Nutfräsmaschine, die in enger Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller entwickelt wurde und derzeit einmalig in Baden-Württemberg sei. Durch die Vorsortierung und Wertholzoptimierung steige sowohl die Ausbeute als auch die Qualität der Endprodukte.
Firma verfolgt Zero-Waste-Prinzip
Nachhaltigkeit und Innovation sei Familie Grieser wichtig: Mit einem konsequenten Zero-Waste-Ansatz würden sämtliche Reststoffe vollständig im Produktionskreislauf gehalten – im Sinne der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Zugleich stehe das Sägewerk für die hochwertige Verarbeitung von Laubholz und Flexibilität bei individuellen Kundenwünschen. Die Produktpalette reiche von Verpackungsholz über Bretter, Bohlen, Latten und Rahmen bis hin zu Bauholz.
„Das Sägewerk Fuchs zeigt eindrucksvoll, wie regionale Betriebe Innovation und Tradition vereinen. Mit der Zero-Waste-Produktion, dem konsequenten Einsatz bioökonomischer Ansätze und der regionalen Wertschöpfung ist es ein Vorzeigebetrieb für nachhaltiges Wirtschaften im Landkreis“, betont die Kreiswirtschaftsförderin Martina Spichal-Mößner.
Das Unternehmen beliefert gewerbliche wie private Kunden und wird ab Mai 2026 Betriebsführungen mit der neuen Anlage anbieten.
