Unfall in Deggingen
: Firmeninhaber kommt nach Sturz vom Dach ums Leben

Der Inhaber einer Firma im Degginger Ortsteil Reichenbach ist bei Bauarbeiten vom Dach seines Unternehmens gestürzt. Laut Polizei war er nicht gesichert.
Von
Ruben Wolff
Deggingen/Reichenbach
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Rettungshubschrauber (Symbolbild): ARCHIV - 10.11.2023, Mecklenburg-Vorpommern, Greifswald: Ein Rettungshubschrauber fliegt zur Notaufnahme einer Klinik. (zu dpa: «A19 bei Linstow nach Unfall zeitweilig gesperrt») Foto: Stefan Sauer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Unfallopfer kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.

Stefan Sauer/dpa

Der 34-Jährige arbeitete am Montagnachmittag (29.07.2024) gegen 14.30 Uhr auf dem Flachdach seines Firmengebäudes im Degginger Ortsteil Reichenbach. Laut Polizei war er gerade damit beschäftigt, Bitumenbahnen auf dem Dach des Rohbaus zu verlegen, als er plötzlich aus rund zehn Metern Höhe auf einen geschotterten Untergrund stürzte und zunächst lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Später erlag der Mann seinen Verletzungen im Krankenhaus, wie die Polizei schließlich am Dienstagnachmittag mitteilte. Hinweise auf Fremdeinwirkung gab es bei dem Sturz keine.

Rettungskräfte und Notarzt waren sofort ausgerückt, um den Schwerverletzten zu versorgen. Der 34-Jährige kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik, wo er später seinen Wunden erlag.

Polizei verweist auf Unfallverhütungsvorschriften

Der Firmeninhaber hatte am Montag ohne Absicherung auf dem Dach gearbeitet. Ein Polizeisprecher verweist auf Nachfrage unserer Zeitung auf die Unfallverhütungsvorschriften. Ab einer gewissen Höhe müssten Absturzsicherungen eingehalten werden, sagt der Pressesprecher, und meint damit beispielsweise ein Geländer, ein Gerüst oder auch Auffangnetze. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.