Wirtschaft Geislingen: Geislinger Innovations- und Start-up-Center G-Inno aufgelöst

Bei der Eröffnung im Sommer 2018 herrschte ein großer Andrang, jetzt wurde das Projekt G-Inno in Geislingen eingestampft.
Sabrina Balzer- Das Geislinger Gründerzentrum G-INNO wurde zum 30. Juni 2023 aufgelöst.
- G-INNO startete 2018, beteiligt waren HfWU, Kreissparkasse Göppingen und Albwerk.
- Gründerförderung in Geislingen soll mit neuem Konzept in der Bahnhofstraße 62 weitergeführt werden.
- Kooperation mit Start-up Campus „Zukunft.Gründen“ aus Nürtingen ist geplant.
- Ziel: Akteure vernetzen, Potenziale im Landkreis bündeln und Struktur neu ordnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Geislinger G-Inno Gmbh ist Geschichte. Auf der vergangenen Mitgliederversammlung des zugehörigen Fördervereins wurde beschlossen, den Verein zum 30. Juni aufzulösen. Der Schritt sei laut Pressemitteilung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) von den Gesellschaftern gemeinsam beschlossen worden.
„G-Inno-Geschäftsführer Daniel Hammer hat mit großem Engagement eine wichtige und erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet. Diese Aufbauarbeit ist nun beendet, und wird nun auf neue Beine gestellt werden“, werden die Gesellschafter des G-Inno zitiert. Das Umfeld der Gründerförderung habe sich verändert, heißt es in der Hochschul-Meldung weiter. „Es gilt nun, die verschiedenen Akteure zu vernetzen, die Gründerförderung neu zu ordnen, und die Potenziale, die im Landkreis vorhanden sind, zu bündeln“, sagt HfWU-Rektor Professor Dr. Andreas Frey.
Das Geislinger Innovations- und Start-up-Center (G-Inno) war 2018 zur Vereinfachung von Innovations- und Gründungsaktivitäten gegründet worden. Beteiligt waren dabei die Kreissparkasse Göppingen, das Alb-Elektrizitätswerk Geislingen Steige und die HfWU. Nach fast genau sieben Jahren gelte das Projekt intern jetzt als abgeschlossen.
Ein Ende, das keines sein soll
Das Ende des G-Inno solle aber nicht das Ende jeglicher Geislinger Gründungsinitiativen sein. In Zusammenarbeit mit dem Start-up Campus „Zukunft.Gründen“ des Hochschulstandorts Nürtingen soll auch in der Fünftälerstadt weiterhin Gründungsförderung betrieben werden. Die dialogorientierte Struktur, die in Nürtingen bereits erfolgreich praktiziert werde, solle auch am Campus in Geislingen etabliert werden, so die Hochschule.
Die nötige Infrastruktur soll in der Bahnhofstraße 62 entstehen. Ein weiteres Engagement der bisherigen Mitglieder des G-Inno-Fördervereins sei für die Neuorganisation ebenfalls zugesichert worden.

