Tarifverhandlungen: Lautstarker Warnstreik in Geislingen

Wollen ein besseres Angebot: Demonstrierende in Geislingen.
Ruben Wolff- Rund 300 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie streikten in Geislingen.
- IG Metall fordert 7% mehr Lohn und 170 Euro mehr für Auszubildende.
- Arbeitgeber bieten eine Erhöhung um 1,7% ab Juli 2025 und 1,9% ab Juli 2026.
- Wirtschaftliche Lage wird als schlecht betont, Gewerkschaft sieht Spielraum.
- Lautstarker Protest in der Fußgängerzone, seit 11. September laufen Verhandlungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit Schals und wehenden Fahnen protestierten am gestrigen Donnerstag (07.11.) rund 300 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in der Fußgängerzone. Ihr lautstarker Protest war schon von Weitem zu hören. Zu groß ist der Frust über das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite, die eine Tariferhöhung in zwei Stufen über eine Laufzeit von 27 Monaten anbot: ab Juli 2025 um 1,7 Prozent sowie weitere 1,9 Prozent ab Juli 2026. Seit dem 11. September laufen die Tarifverhandlungen.
IG Metall: Ausbildung muss attraktiver werden
Die IG Metall hatte jetzt zu dem Warnstreik in Geislingen aufgerufen. „Wir wollen ein Angebot, das sich diesen Namen auch verdient“, rief Michael Kocken, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Göppingen-Geislingen, und erntete lautstarken Jubel. Die IGM will sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten sowie monatlich 170 Euro mehr für die Auszubildenden. Die Arbeitgeber betonen, dass die wirtschaftliche Lage schlecht sei, die Gewerkschaft glaubt dagegen, dass sich die Unternehmen die sieben Prozent leisten können. Die Menschen bräuchten das Geld und die Ausbildung müsse attraktiver gemacht werden.

