Sehenswürdigkeit in Geislingen
: 76.000 Euro für Sanierung der Burgruine

Die Denkmalstiftung des Landes unterstützt die Arbeiten an der Burgruine Helfenstein mit einer Fördersumme.
Von
Kathrin Bulling
Geislingen
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Die Burgruine wird derzeit noch saniert, die Arbeiten sollen aber im September/Oktober abgeschlossen sein (Archivfoto).

Die Burgruine wird derzeit noch saniert, die Arbeiten sollen aber im September/Oktober abgeschlossen sein (Archivfoto).

Markus Sontheimer
  • Burgruine Helfenstein in Geislingen erhält 76.240 Euro aus Denkmalförderprogramm.
  • Mittel fließen in Sanierung der nördlichen Burgwand, Felsunterbau und Holzbrückenauflager.
  • Arbeiten sollen bis September/Oktober 2025 abgeschlossen werden.
  • Ministerin Razavi betont Bedeutung der Burg als Kulturerbe und Identifikationsort.
  • Denkmalpflege, Naturschutz und Bodendenkmalpflege arbeiten eng zusammen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass die Burgruine Helfenstein in der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms bedacht wird. Die Förderung in Höhe von 76.240 Euro unterstützt die Sanierung der nördlichen Burgwand, den Felsunterbau an der Grillstelle und das Holzbrückenauflager auf der Südseite der Burg.

Razavi: „Man guckt hoch und fühlt sich zu Hause“

Nicole Razavi, die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen und Geislinger CDU-Landtagsabgeordnete, freut sich nach eigenem Bekunden sehr, dass die Förderung dazu beitrage, „dieses wertvolle kulturelle Erbe zu bewahren“. Die Burgruine Helfenstein sei ein bedeutendes historisches Wahrzeichen und ein wertvolles Kulturgut. Razavi bezeichnet die Anlage nicht nur als faszinierenden Ort der Geschichte, sondern als einen beliebten Treffpunkt für Naturfreunde, Geschichtsliebhaber und ein erstklassiges Wanderziel. „Mit ihrem Aussichtsturm und der Burgschänke ist sie einfach ein Identifikationsort und Landmarke für die Stadt Geislingen und das Filstal. Man guckt hoch und fühlt sich zu Hause.“

In ihrer Funktion als Ministerin sei sie auch Vorsitzende der obersten Denkmalschutzbehörde und wisse aus erster Hand, wie viel Arbeit, Fleiß und Leidenschaft der Erhalt der Denkmäler im Land brauche und wie wichtig die Unterstützung des Landes dabei sei, erklärt sie. Denkmäler seien lebendige Zeugen unserer Vergangenheit und ihr Erhalt sei essenziell, um das historische Bewusstsein zu stärken, Tourismus zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu festigen.

Heimatgefühl und Sehnsuchtsort für die Geislinger

An der Mauer der Burgruine arbeiteten die Baudenkmalpflege, die Bodendenkmalpflege und der Naturschutz eng zusammen, um eine nachhaltige und fachgerechte Instandsetzung zu gewährleisten. Razavi dankt allen Beteiligten und betont, dass die Burgruine „für uns in der Fünf-Täler-Stadt mehr ist als ein paar alte Steine, sie ist Heimatgefühl, Geschichte und Sehnsuchtsort“.