Rauch aus Geislinger Wohnung: Brandmelder verhindert Schlimmeres

Beim Sonne-Center musste die Geislinger Feuerwehr in eine verrauchte Wohnung eindringen.
Markus SontheimerWie die Feuerwehr berichtet, alarmierte die Leitstelle heute (15. Mai) um 12 Uhr die Kameraden der Geislinger Wehr zu einer Wohnung beim Sonne-Center, in der ein Rauchmelder angeschlagen hatte. Rettungsdienst und Polizei, die bereits eingetroffen waren, bestätigten die Rauchentwicklung.
Beim Erkunden konnte Einsatzleiter, Feuerwehrkommandant Jörg Wagner, feststellen, dass der Rauch aus dem dritten Stock des Gebäudes aus Fenstern austrat. Auch im Treppenhaus war der Rauch bereits wahrnehmbar. Ein Atemschutztrupp installierte einen mobilen Rauchvorhang vor der Wohnung, um zu verhindern, dass noch mehr Rauchgas ins Treppenhaus gelangt.
Anschließend öffneten die Kameraden die Tür der Wohnung mit Gewalt, um hineinzukommen. Dort fanden die Helfer eine ältere Dame, die sie aus der Wohnung retteten. Um abzuklären, ob die Dame Rauchgas eingeatmet hatte, brachte sie der Rettungsdienst ins Krankenhaus.
In der Küche entdeckten die Feuerwehrleute schließlich einen verschmorten Gegenstand aus Kunststoff, der auf dem eingeschalteten Herd lag und den Rauch verursachte. Nachdem die Kameraden den Rest der Wohnung kontrolliert und diese entraucht hatten, konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden, bei dem vier Fahrzeuge der Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften sowie eine Polizeistreife und ein Rettungswagen vor Ort waren.
