Polizei in Geislingen
: Frau ignoriert Einbahnstraße und beschädigt Autos

Die 49-Jährige hat auf die Polizei einen desorientierten Eindruck gemacht. Die Beamten fanden den Grund heraus.
Von
Franziska Ruf
Geislingen
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Illustration - Polizei: Eine Polizistin steht im Rahmen eines Fototermins neben einem Polizeifahrzeug (gestellte Szene). (zu dpa: «Verdächtiger nach mutmaßlichem Messerangriff an Schule in U-Haft») +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei rückte in die Schlachthausstraße aus. (Symbolfoto)

Marijan Murat
  • Frau (49) fährt entgegen der Einbahnstraße in Geislingen und streift zwei geparkte Autos.
  • Unfall am 21. Juli: Sachschaden von 4000 Euro in der Schlachthausstraße verursacht.
  • Polizei entdeckt sechs Schmerzpflaster (Buprenorphin) am Oberarm der Fahrerin.
  • Verdacht auf Betäubungsmittel: Blutprobe angeordnet, Fahrverbot für 24 Stunden.
  • Ermittlungen prüfen, ob die Fahrerin fahrtüchtig war.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Frau ist mit ihrem VW entgegen der Fahrtrichtung gefahren und hat dabei zwei geparkte Autos gestreift. Wie das Polizeipräsidium Ulm mitteilt, war die 49-Jährige am Montag, 21. Juli, gegen 10 Uhr in der Einbahnstraße Schlachthausstraße unterwegs. Sie richtete einen Schaden von 4000 Euro an.

Sechs Schmerzpflaster am Oberarm

Als die Polizisten den Unfall aufnahmen, machte die Frau auf sie einen orientierungslosen Eindruck und schien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Wie sich laut Polizeibericht herausstellte, klebten an ihrem Oberarm sechs Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Buprenorphin. Dieser Wirkstoff fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

Die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass die Frau eine Blutprobe abgeben muss. Diese soll nun klären, ob die Frau fahrtauglich war oder nicht. Für die nächsten 24 Stunden durfte die Frau nicht weiterfahren.