Mehrwöchige B10-Sperrung
: Geislinger Steige ab 27. Juli beidseitig komplett dicht

Zum Beginn der Sommerferien will das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart mit der vierten Bauphase zur Sanierung der Geislinger Steige starten.
Von
GZ
Geislingen/Amstetten
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Mit schwerem Gerät wird auf der B10 eine Asphaltschicht aufgetragen. Doch die Bauarbeiter kümmern sich nicht nur um die Fahrbahn - sie legen auch einen Kanal sowie einen Geh- und Radweg an. Zudem bauen sie an Teilen der Strecke auch ein Stützbauwerk, um die B10 zu stabilisieren.

Baustellenbegehung mit Herrn Kodjo Hounkpati Projektleiter für die Sanierung der Geislinger Steige beim Regierungspräsidium Stuttgart Abteilung 4 Straßenwesen und Verkehr. Die B10 wird vom Friedhof am Ortsausgang von Geislingen an der Steige in Richtung Amstetten bis zur Abzweigung der K 1440 nach Wittingen auf einer Gesamtlänge von rund drei Kilometern vom Regierungspräsidium Stuttgart saniert und der neben der Straße verlaufende Radweg neu angelegt. Im Bauabschnitt 2 vom 18.05.2024 bis zum 02.06.2024 wurde Aufgrund der Sanierungsarbeiten der Geislinger Steige (B10) eine Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen nötig. Eine örtliche Umleitung führte, für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts, in beide Fahrtrichtungen, über die K1440 nach Wittingen weiter über Türkheim und die Türkheimer Steige nach Geislingen. Während für den Schwerlastverkehr über, 3,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts, eine Umleitungstrecke, in beide Fahrtrichtungen, von Geislingen über die Türkheimer Steige nach Türkheim, Nellingen und Oppingen weiter über Reutti bis Amstetten führte. Die Vollsperrung der Geislinger Steige (B10) zwischen Geislingen und Amstetten nahm die Redakteurin der Geislinger Zeitung, Rebecca Hummler, zum Anlass, sich vor Ort über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten und die dafür nötigen Bautechniken und Baumaßnahmen zu informieren. Herrn Kodjo Hounkpati vom Regierungspräsidium Stuttgart führte Frau Rebecca Hummler, in einer 3-stündigen Baustellenbegehung, durch den ca. 500 Meter langen Bauabschnitt der Geislinger Steige, vom Friedhof bis zum Michael-Knoll-Denkmal kurz vor der Straub Mühle, und über den etwas unterhalb und neben der Straße gelegenen Radweg, wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Am Samstag, 27. Juli, sollen die Arbeiten für den vierten Bauabschnitt an der Geislinger Steige beginnen.

Rainer Lauschke

Ab Samstag, 27. Juli, sollen die Arbeiten beginnen, wie die Behörde mitteilt. Die ersten beiden Zeitabschnitte der Steigensanierung habe man erfolgreich abschließen können, schildert das RP, die Arbeiten während der laufenden dritten Bauphase kämen gut voran.

Mit Beginn des vierten Abschnitts ist die Fahrbahn wiederum bis voraussichtlich Sonntag, 8. September, in beide Richtungen gesperrt. Die Buslinie 46 Ulm-Geislingen ende in Amstetten. Die Haltestelle Friedhof könne angefahren werden. Während der fünften Bauphase ab Montag, 9. September, bis voraussichtlich Freitag, 4. Oktober, müsse die Fahrbahn in Richtung Ulm für vier Wochen voll gesperrt werden. Die Buslinie 46 Ulm-Geislingen ende dann ebenso in Amstetten. Für den Geh- und Radverkehr sei eine Umleitung zwischen dem Rorgensteig und der Schimmelmühle eingerichtet.

Umleitungen während Sperrung der Geislinger Steige

Die An- und Abfahrt von Amstetten kommend zur Straub Mühle und zum Café/Restaurant sei jederzeit möglich. Die entsprechenden Umleitungen seien ausgeschildert. Der Verkehr werde während der Arbeiten zwischen Geislingen und Amstetten über die L1230-Geislingen und L1232–Türkheim–Nellingen–Oppingen– Amstetten und umgekehrt geleitet. Aufgrund der generell hohen Verkehrsbelastung auf der B10 empfiehlt das RP, diesen Bereich während beiden Bauphasen weiträumig zu umfahren beziehungsweise möglichst auf alternative Verkehrsmittel (ÖPNV) umzusteigen.

Im Auftrag des Bunds saniert das RP die Geislinger Steige vom Friedhof am Ortsausgang von Geislingen an der Steige in Richtung Amstetten bis zur Abzweigung der K440 nach Wittingen auf einer Gesamtlänge von rund drei Kilometern. Vorgesehen sind eine Fahrbahndeckenerneuerung und die Sanierung der bestehenden Bauwerke. Die vorhandene, zu geringe Fahrbahnbreite erlaubt aufgrund der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr. Der Bund investiere mit der Sanierung rund zehn Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur, schreibt die Behörde.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land gibt es auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de.