Nadelöhr zwischen Ulm und Stuttgart: B10-Weiterbau als Chance für die Region – Reaktionen von Grünen und CDU

Die B10 im Bereich Gingen am Ende der Ausbaustrecke. Die Pläne für den weiteren Ausbau der Bundesstraße von Gingen/Ost bis Geislingen/Ost sind mit dem Gesehenvermerk nun einen entscheidenden Schritt weitergekommen.
A.Jennewein- Weiterbau der B10 zwischen Gingen/Ost und Geislingen/Ost begrüßt.
- Grünen und CDU sehen große Chance für die Region.
- Reaktionen von Mariska Ott, Julian Beier und Michael Joukov (Grüne) sowie Nicole Razavi und Hermann Färber (CDU).
- Planfeststellungsverfahren soll zügig vorangetrieben werden.
- Ziel: Verkehrsbelastung reduzieren und Wirtschaft stärken.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Politiker aus der Raumschaft - von Bündnis 90/Die Grünen als auch der CDU - begrüßen in Pressemitteilungen den Gesehenvermerk durch das Bundesverkehrsministerium für die B10 ab Gingen/Ost Richtung Geislingen.
Dies sei "eine große Chance für die Region", kommentieren die grünen Landtagsbewerber Mariska Ott (Wahlkreis Göppingen) und Julian Beier (Wahlkreis Geislingen) sowie der Betreuungsabgeordnete Michael Joukov. Zu einem funktionierenden Staat gehöre eine zeitgemäße Infrastruktur, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Grünen stünden zu einer größeren Rolle der Bahn, aber auch der Straßenverkehr werde auf absehbare Zeit bedeutend bleiben. Daher gelte es, die Anwohner von Orten an der B10 vom Durchgangsverkehr zu entlasten. "Die geschäftsführende rot-grüne Regierung im Bund hat das Land ermächtigt, nun tätig zu werden und zu planen. Ich werde mein Bestes tun, damit es auch schnell geht“, so Joukov.
Auch Beier, der als Gingener Gemeinderat die lokale Belastung durch den Straßenverkehr auf der B10-alt kenne, erklärte, dass es ihn sehr freue, "dass der Ausbau der B10-neu nun auch im Abschnitt ab Gingen/Ost Richtung Geislingen voranschreitet“. Als Grüne werde man den Straßenbau "weiterhin konstruktiv-kritisch begleiten und dafür sorgen, dass Umweltbelange nicht zu kurz kommen – mit dem Ziel, Lösungen zu finden und das Vorhaben zu ermöglichen".
Ott ergänzte, dass die B10 neben der Schiene eine Hauptverkehrsader im Filstal ist und für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts von großer Bedeutung sei. "Insofern begrüße ich, dass jetzt die Voraussetzungen vorliegen, damit das Land dieses wichtige Vorhaben weiter vorantreiben kann.“
CDU: Wichtiger Meilenstein erreicht
In eine ähnliche Richtung geht die gemeinsame Pressemitteilung der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi (Wahlkreis Geislingen) und des CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber aus Böhmenkirch. "Der nächste Schritt beim Weiterbau der B10 von Gingen/Ost bis Geislingen/Ost ist geschafft", heißt es. Die Abgeordneten freuen sich, "dass ein wichtiger Meilenstein für den Weiterbau der B10 erreicht ist". Nun könnten die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren ausgearbeitet werden, damit dieses eingeleitet werden könne.
„Das ist ein entscheidender Schritt für den dringend notwendigen Ausbau der B10." Nach den Fortschritten an der A8 gehe es nun auch hier endlich voran. "Die B10 ist, neben dem Albaufstieg, das größte Infrastrukturprojekt in unserem Landkreis." Man brauche den Weiterbau, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren, die Menschen entlang der Strecke spürbar zu entlasten und für die Wirtschaftskraft der Unternehmen und Betriebe. "Die B10 ist und bleibt eine wichtige Wirtschafts- und Lebensader bei uns im Landkreis, sie ist eine der zentralen Verkehrsachsen in der Region und für Pendler, Unternehmen und die gesamte wirtschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung.", betonen die beiden CDU-Abgeordneten.
Entscheidend für den zügigen Fortgang der Maßnahme sei nun, dass alle Beteiligten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene eng miteinander zusammenarbeiten und im Austausch stehen, um Verzögerungen beim Planungs- und Baufortschritt zu vermeiden. „Es gilt: Weiter zusammen für die B10 kämpfen – das muss unser Ziel bleiben“, betonen Färber und Razavi.
„Der Gesehenvermerk ist ein wichtiger Meilenstein, doch jetzt muss es weitergehen. Das Land muss das Planfeststellungsverfahren zügig vorantreiben, damit der Bau baldmöglichst beginnen kann", so die Abgeordneten. Man werde den Prozess weiterhin eng begleiten und sich für eine schnelle Realisierung stark machen. Die Erfolge bei der A8 und nun auch bei der B10 zeigten, dass es sich lohne, hartnäckig dranzubleiben. Ohne den kontinuierlichen Einsatz auf Bundes- und Landesebene wäre dieser Fortschritt nicht möglich gewesen.
