Mehrere Verletzte an Geislinger Schule
: 13-Jähriger versprüht Reizgas – Lindenschule heute wieder auf

Am Donnerstagmittag (20.3.2025) soll ein Schüler Reizgas versprüht haben. Was passiert ist.
Von
Rebecca Hummler
Geislingen
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Lindenschule Geislingen

An der Lindenschule ist es am Mittag zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gekommen.

Markus Sontheimer
  • Ein 13-Jähriger versprühte Reizgas an der Lindenschule.
  • Mindestens 17 Personen leicht verletzt, darunter Schüler und Lehrkräfte.
  • Schule für den Nachmittag geschlossen, Polizei ermittelt.
  • Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort.
  • Eltern holten verletzte Kinder ab.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Donnerstagmittag gegen 12 Uhr rückten Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr an die Auchtweide aus, nachdem den Polizeiangaben zufolge wohl ein Schüler in der Lindenschule Reizgas versprüht hatte. Laut Mitteilung atmeten mehrere Personen das Reizgas ein. Den derzeitigen Erkenntnissen zufolge erlitten mindestens 17 Personen durch das Reizgas leichte Verletzungen. Sie wurden durch die Rettungskräfte vor Ort versorgt und im Anschluss von den Eltern abgeholt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Auf GZ-Anfrage teilt ein Polizeisprecher mit, dass der Großteil der Leichtverletzten Schüler sind, aber auch Lehrkräfte betroffen sind. Im Nachgang meldeten sich zudem noch weitere Personen. Der Polizei zufolge waren 17 Rettungswägen mit 32 Kräften im Einsatz, zudem die Polizei mit vier Fahrzeugen und insgesamt acht Personen sowie ein Fahrzeug der Feuerwehr mit zwei Einsatzkräften. Feuerwehrkommandant Andreas Baumholzer, der auf Nachfrage sagt, dass es für die Wehr kein Feuerwehreinsatz im klassischen Sinne gewesen sei, berichtet auch, dass sie alle Türen und Fenster geöffnet haben, um zu lüften.

Schulleiterin: Unterricht am nächsten Tag findet statt

Laut Mitteilung der Polizei wurde die Schule für den Nachmittag geschlossen. Die Polizei Geislingen ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen einen 13-jährigen Schüler.

Die kommissarische Schulleiterin, Stefanie Lang, teilt auf GZ-Anfrage mit, dass "morgen alles ganz normal weitergeht". Der Unterricht findet statt. Darüber hinaus könne sie erstmal gar nichts zu dem Sachverhalt sagen.

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