GZ-Weihnachtsaktion 2023
: Geislinger Freibad hofft auf guten Kiosk und viele Spenden

Das Geislinger Freibad soll wieder Begegnungsstätte werden. Darum will der Förderverein mithilfe der GZ-Leser den Kiosk samt Terrasse aufmöbeln – das ist geplant.
Von
Claudia Burst
Geislingen
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Die Vorstandsmitglieder des Geislinger Freibadfördervereins haben viel vor und freuen sich über die ­Unterstützung durch die GZ-Weihnachtsaktion (von links): Jürgen Peters, Bernd Hoffmann, Daniela ­Hummel, Ludwig Duschek und Achim Straile.⇥

Privat

Das Freibad wiederbeleben und wieder zu einer Begegnungsstätte machen. Und zwar mit Events, mit einem „g’scheit“ renovierten und modernisierten Kiosk und mit einer „richtig guten Bestuhlung“ auf der Terrasse.

So sieht die aktuelle Vision des Freibadfördervereins aus. „Eine gute Gastro gehört zu einem Freibad unbedingt dazu“, findet Achim Straile, der Vositzende des Fördervereins. Und weil das Geislinger Freibad am 15. Mai kommenden Jahres wieder öffnet, ist der Verein mit „voller Motivation“ dabei, diese Planungen umzusetzen.

Dazu gehört in erster Linie ein motivierter Gastronomiebetreiber. „Wir führen momentan Gespräche mit vielversprechenden Kandidaten aus Geislingen“, berichtet Achim Straile und strahlt übers ganze Gesicht ob dieser Nachricht. Mehr könne er noch nicht verraten, „aber wir rechnen damit, dass die Stadt bis Ende des Jahres einen unterschriebenen Vertrag in den Händen hält“.

Freibad soll wieder zur Begegnung einladen

Die Grundsubstanz des Gebäudes, in dem sich der Freibadkiosk bis zu seiner Schließung befand, sei noch gut, sagt Straile. Allerdings muss vieles darin allein deshalb saniert werden, weil die ­gesetzlich vorgeschriebenen Hygienestandards inzwischen viel höher sind als früher. „Die Räumlichkeiten müssen komplett gefliest sein, das Kücheninventar muss aus Edelstahl bestehen, für das Personal braucht man eine gesonderte Toilette“, zählt Achim Straile einige der Vorschriften auf. Außerdem müssten noch Einrichtungsgegenstände wie Fritteuse und Mikrowellenherd angeschafft werden.

Was das alles genau kosten wird, kann der Verein noch nicht genau beziffern. Dank vieler Spenden hat er Geld in der Kasse, das dafür – hoffentlich – reichen wird. „Bisher haben wir außer Manpower und vielen Einsatzstunden noch nicht viel ausgegeben“, sagt Achim Straile.Wofür das vorhandene Geld dann aber auf keinen Fall mehr reichen wird, ist eine Bestuhlung, also Tische und Stühle, für die Terrasse vor dem Kiosk. Deren Kosten gibt Vereins-Kassiererin Daniela Hummel mit 6000 Euro an. „Es soll eine richtig schöne Biergarten-Bestuhlung aus Holz sein, die der Witterung und nasser Badekleidung standhält“, schildert sie. Konkret plant der Vorstand des Vereins den Kauf von 15 Vierertischen und fünf Zweiertischen plus 80 Stühle.

Dafür benötigt der Freibadförderverein jedoch die Unterstützung der GZ-Leser im Rahmen der GZ-Weihnachtsaktion „Gemeinsam geht’s besser“. „Das war mal eine tolle Terrasse und das soll es auch wieder werden“, betont Daniela Hummel und ergänzt: „Da entwickelt sich ein richtiges Urlaubsfeeling, wenn man da sitzt mit Blick aufs Freibad und die Liegewiese.“Auf der Freibadterrasse sollen dann in Zukunft Events möglich sein, die viele Menschen ins Freibad locken. „Damit das Freibad wiederbelebt und wieder zu einer Begegnungsstätte wird“, erläutert sie.

Straile: „Die Geislinger wollen ihr Freibad zurück“

Der Vorstand hat sogar bereits einen Platz gefunden, wo die Möbel während des Winters eingelagert werden können: im Raum unter der Freibadtreppe. Der Freibadförderverein ist nach wie vor mit „Herzblut und Leidenschaft“ dabei, so drückt sich Daniela Hummel aus, die Stadt Geislingen als Betreiber des Freibads dabei zu unterstützen, das Freibad mit den vorhandenen Mitteln so attraktiv wie möglich zu machen.

174 Mitglieder gehören dem Verein inzwischen an, zehn davon bilden den Vorstand und, wie Achim Straile sagt: „Zwischen 35 und 40 Leute waren in diesem Sommer aktiv dabei, das war großartig.“ Dass die Motivation, sich für das Freibad einzusetzen, bei den Fördervereinsmitgliedern nicht nur nicht nachgelassen hat, sondern, wie Daniela Hummel sagt, „von Tag zu Tag steigt“, liegt zum einen am „enormen Erfolg“ der Planschbecken-Aktion in diesem Jahr. „Es war einfach nur schön, so ohne Ärger, so problemlos“, sagt Achim Straile glücklich.

Es liegt aber auch am Feedback aus der Bevölkerung, das die Vereinsmitglieder auf Instagram, auf Facebook oder bei direkten Kontakten erhalten. „Die Geislinger wollen ihr Freibad zurück, das merkt man deutlich“, konstatiert Straile, der selber sogar bei Nieselregen „am liebsten gleich morgens“ seine Bahnen zieht. „Das Freibad ist ein kleines Stück Luxus für jeden. Dort können auch Familien mit Kindern hin, die nicht in Geld schwimmen. Das Freibad ist Lebensqualität, die die Stadt den Menschen zur Verfügung stellt.“

Alles zur GZ-Weihnachtsaktion „Gemeinsam geht’s besser“

Mit Veranstaltungen können Sie die Projekte der diesjährigen GZ-Weihnachtsaktion „Gemeinsam geht‘s besser“ unterstützen. Möglich sind beispielsweise Konzerte, Kabarett-Abende, Benefiz-Essen, Basare, Partys oder Tombolas – zum Beispiel im Betrieb oder im Verein.

Sie können entscheiden, ob Sie für alle Projekte spenden möchten oder für einzelne (bitte auf der Überweisung vermerken).

Die Spendenkonten: Kreissparkasse Göppingen, IBAN: DE24 6105 0000 0006 0770 99

Volksbank Göppingen, IBAN: DE14 6106 0500 0608 0000 00

Jeder Spender wird in der GZ ­genannt und erhält auf Wunsch eine Spendenbescheinigung (bitte Adresse angeben). Anonyme Spenden sind auch möglich (dies bitte auf der Überweisung vermerken).

Die diesjährigen Projektpartner sind das ökumenische Projekt „Aktion Rückenwind“ von Caritas und Diakonie; der Förderverein der Bodeschwinghschule Geislingen; die Organisation „Christliche Mission International“ mit ihrem Gesundheitszentrum in Kenia; der Förderverein Freibad Geislingen; der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser; die Fahrradwerkstatt der SAB; der Tagestreff „Lichtblick“ des Vereins Viadukt.

Wer eine Spende bei der GZ abgeben möchte, wird gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren. Das GZ-Team kommt gerne auch zu Ihnen, um Ihre Spende abzuholen.

Bei allen Fragen und Ideen zur ­GZ-Weih­nachtsaktion „Gemeinsam geht’s besser“ können Sie sich an GZ-­Redakteurin Rebecca Hummler wenden – unter Telefon (07331) 202-48 oder per E-Mail an r.hummler@swp.de