Förderung für Geislingen: 144.000 Euro für Flächenmanager in der Geislinger Stadtverwaltung

Mit den Fördergeldern kann in Geislingen eine neue Stelle entstehen.
Markus Sontheimer- Geislingen erhält 144.000 Euro für eine Stelle im kommunalen Flächenmanagement.
- Die Stelle soll Baulücken, Brachflächen und Leerstände erfassen – Ziel ist neuer Wohnraum.
- Nicole Razavi betont die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums und die Aktivierung innerstädtischer Potenziale.
- Die Stelle dient als Anlaufstelle in der Verwaltung sowie für Eigentümerinnen und Eigentümer.
- Programm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ fördert nichtinvestive Maßnahmen dieses Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Geislingen ist eine von fünf Kommunen, die sich dazu entschlossen hat, eine Stelle im kommunalen Flächenmanagement einzurichten, die sich gezielt der Aktivierung von Flächen und der Schaffung von neuem Wohnraum widmen soll. Davon profitieren am Ende vor allem die Menschen vor Ort“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete und Verkehrsministerin Nicole Razavi in einer Pressemitteilung.
Die Fördermittel in Höhe von 144.000 Euro stammen aus einem Förderprogramm des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und fließen in die Schaffung einer Stelle im kommunalen Flächenmanagement, heißt es in der Mitteilung. „Dieses Projekt ist mir sehr wichtig und dass diese Förderung nun gelingt, freut mich sehr“, wird die frühere Wohnungsbauministerin Razavi zitiert.
„Bezahlbarer und verfügbarer Wohnraum ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Städte und Gemeinden. Umso mehr freue ich mich, dass Geislingen mit einem kommunalen Flächenmanagement künftig noch gezielter daran arbeiten kann, vorhandene Potenziale zu erkennen und für neuen Wohnraum zu nutzen“, so Razavi.
Ein wichtiger Baustein für Geislingen
Aufgabe des kommunalen Flächenmanagements ist laut Mitteilung unter anderem, vorhandene Flächenpotenziale systematisch zu erfassen und Möglichkeiten für deren Entwicklung aufzuzeigen. Dabei gehe es insbesondere um Baulücken, Brachflächen und Leerstände, aber auch um Möglichkeiten zur Nachverdichtung oder Aufstockung bestehender Gebäude. Gleichzeitig könne die Stelle als zentrale Anlaufstelle innerhalb der Verwaltung sowie für Eigentümerinnen und Eigentümer und weitere Beteiligte dienen.
„Wir müssen für neuen Wohnraum nicht zuerst neue Flächen am Ortsrand erschließen. Auch innerhalb unserer Städte gibt es Potenziale, die bislang nicht oder nur teilweise genutzt werden. Genau hier setzt das kommunale Flächenmanagement an“, erklärt die Geislinger Landtagsabgeordnete.
„Wohnraum entsteht nicht allein durch gute Ideen. Es braucht Menschen, die Projekte vorantreiben, Eigentümer zusammenbringen, Potenziale erkennen und Lösungen entwickeln“, betont die Ministerin. Die neue Stelle sei ein wichtiger Baustein, um die Wohnraumentwicklung in Geislingen aktiv voranzubringen, so Razavi abschließend.
Hintergrund zur Förderung
Landesweit erhalten in diesem Jahr 27 Maßnahmen rund 1,8 Millionen Euro. Das Fördervolumen habe sich damit gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt, wird in der Pressemitteilung berichtet. Das Programm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ fördert nichtinvestive Maßnahmen wie städtebauliche Entwürfe, Entwicklungskonzepte, Bürgerbeteiligungen und kommunales Flächenmanagement.
Seit der aktuellen Förderperiode übernimmt das Land bei Innenentwicklungsmaßnahmen 60 statt bisher 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 Euro. Zusätzlich wurde der Förderhöchstbetrag für kommunale Flächenmanagerinnen und -manager von 120.000 Euro auf 144.000 Euro angehoben, also auf bis zu 4.000 Euro pro Monat bei drei Jahren Beschäftigungsdauer.