Finanzen und Projekte in Geislingen: „Wichtiges Signal für Geislingen“ - Haushalt ist genehmigt

Im Rathaus in Geislingen nimmt man die Vorgaben und Empfehlungen des Regierungspräsidiums offenbar ernst.
Markus Sontheimer- Regierungspräsidium genehmigt den Geislinger Haushalt für das laufende Jahr.
- Vorläufige Haushaltsführung endet – neue Projekte können wieder starten.
- OB Ceffalia: Genehmigung stärkt Handlungsfähigkeit für Bildung, Betreuung und Infrastruktur.
- Behörde fordert Ausgabenprüfung und höhere Einnahmen wegen angespannten Finanzen.
- Wichtige Investitionen geplant, etwa Neues Geislinger Gymnasium und Kindergarten Zillerstall.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat den Haushaltsplan der Stadt Geislingen für das laufende Jahr genehmigt. Das berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Damit ende die Zeit der sogenannten vorläufigen Haushaltsführung. „Während dieser Phase durften keine neuen Projekte begonnen werden“, macht die Verwaltung deutlich. Mit der Genehmigung liege nun die rechtliche Grundlage vor, den Haushalt umzusetzen und geplante Maßnahmen anzugehen.
Mehr Handlungsspielraum für Geislingen
In der Pressemitteilung wird Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia mit den Worten zitiert: „Die Genehmigung des Haushalts ist ein wichtiges Signal für unsere Stadt.“ Sie gebe Geislingen die notwendige Handlungsfähigkeit, um zentrale Projekte weiter voranzubringen und wichtige Investitionen in Bildung, Betreuung und Infrastruktur umsetzen zu können. „Gleichzeitig wissen wir, dass wir mit unseren finanziellen Mitteln weiterhin sehr verantwortungsvoll umgehen müssen“, betont der Rathauschef.
RP gibt Vorgaben und Empfehlungen
Wie bei Haushaltsgenehmigungen üblich, ist der Beschluss des Regierungspräsidiums mit Vorgaben und Empfehlungen verbunden. Vor allem mit Blick auf die angespannte finanzielle Situation fordere die Rechtsaufsichtsbehörde eine verstärkte Aufgaben- und Ausgabenkritik sowie eine Überprüfung der Einnahmemöglichkeiten. Hintergrund seien steigende Aufwendungen und negative ordentliche Ergebnisse, die die Haushaltsplanung der kommenden Jahre prägen. Gleichzeitig stünden für die Geislinger Stadtverwaltung wichtige Zukunftsinvestitionen an, darunter das Neue Geislinger Gymnasium sowie der Neubau des Kindergartens Zillerstall.
Dreher: Herausforderungen gemeinsam meistern
So hebt Kämmerin Ute Dreher hervor: „Die Hinweise des Regierungspräsidiums machen deutlich, dass die Konsolidierung unserer Finanzen konsequent fortgeführt werden muss.“ Eine sparsame Bewirtschaftung der Mittel, die kritische Prüfung von Aufgaben und Ausgaben sowie die Stärkung der Erträge blieben zentrale Daueraufgaben. „Diese Herausforderung können wir nur gemeinsam und mit einem klaren Blick nach vorne bewältigen“, so Dreher abschließend.
Die Stadtverwaltung kündigt an, den begonnenen Konsolidierungsprozess daher konsequent fortzuführen und weiter zu intensivieren. Ziel bleibe es, die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt nachhaltig zu sichern und zugleich notwendige Investitionen für die Zukunft Geislingens umzusetzen.

