Cities for Life 2024: Wiesensteig setzt Zeichen gegen die Todesstrafe

Wiesensteig will kommenden Samstag, 30. November, ein Zeichen für die Menschenwürde setzen - so wie auch 300 weitere Städte in Deutschland.
Markus Sontheimer- Wiesensteig setzt am 30. November ein Zeichen gegen die Todesstrafe.
- 300 Städte in Deutschland beteiligen sich am Aktionstag der Gemeinschaft Sant‘ Egidio.
- Die Todesstrafe wurde 1786 erstmals in der Toskana abgeschafft.
- Bürgermeister Tritschler betont die Wichtigkeit des Schutzes der Menschenwürde.
- Der historische Stadtkern wird an diesem Tag erstrahlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der historische Stadtkern Wiesensteigs wird am Samstag, 30. November, erstrahlen. Laut Stadtverwaltung will man damit ein Zeichen gegen die Todesstrafe setzen. Das teilt die Verwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Wiesensteig beteiligt sich damit am 23. internationalen Aktionstag der Gemeinschaft Sant‘ Egidio. Insgesamt nehmen an der Aktion 300 deutsche Städte teil, wie es in einer Sitzungsvorlage heißt.
Todesstrafe erstmals 1786 in der Toskana abgeschafft
Die von San’t Egidio gegründete Initiative „Cities for Life“ hat den 30. November als Aktionstag gewählt, weil das Datum an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana im Jahr 1786 erinnert.
Bürgermeister Tritschler: Todesstrafe ist grausam
Wiesensteig möchte mit der Aktion „die Sensibilität für die grundlegenden Menschenrechte und die Achtung vor dem Leben jedes Einzelnen stärken“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Todesstrafe verstoße gegen die menschliche Würde und schaffe viel Leid, macht die Verwaltung deutlich. Wiesensteigs Bürgermeister Gebhard Tritschler hält es für „graumsam, was dahingehend in der Welt passiert“. Er hält es für wichtig und angemessen, dass sich Wiesensteig für den Schutz menschlichen Lebens und der Menschenwürde einsetzt.

