Bürgermeister Hohenstadt: Frank Fink wird in den Ruhestand versetzt

Frank Fink trat im November 2024 sein Amt in Hohenstadt an - das Bild zeigt ihn beim Interview mit der GEISLINGER ZEITUNG im Dezember 2024.
Brigitte Scheiffele- Hohenstadts Bürgermeister Frank Fink geht zum 31. Dezember 2025 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.
- Die geplante Amtseinsetzung im Januar 2025 wurde abgesagt, seitdem führt Armin Ramminger die Amtsgeschäfte.
- Fink wurde im August 2024 mit 82,21 % der Stimmen gewählt und trat sein Amt im November 2024 an.
- Ein medizinisches Gutachten bestätigte die Dienstunfähigkeit Finks, die Überprüfung erfolgte auf eigenen Wunsch.
- Die Gemeinde und das Kommunalamt planen die notwendige Neuwahl eines Bürgermeisters.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Landratsamt Göppingen teilte am Donnerstagnachmittag (18.12.2025) mit, dass der Bürgermeister der Gemeinde Hohenstadt, Frank Fink, zum 31. Dezember 2025 in den Ruhestand versetzt wird. Vorausgegangen sei dieser Versetzung in den Ruhestand eine Überprüfung der Dienstfähigkeit Finks, die auf seinen eigenen Wunsch durchgeführt worden sei. Ein medizinisches Gutachten liege vor.
Das Kommunalamt und die Gemeinde Hohenstadt stünden bezüglich der Planung und Umsetzung der nun notwendigen Bürgermeisterwahl im engen Austausch. Die Amtsgeschäfte werden derzeit von dem stellvertretenden Bürgermeister Armin Ramminger geführt.
Amtseinsetzung fand nie statt
Der Degginger Frank Fink war im August 2024 mit 82,21 Prozent (342 Stimmen) zum Nachfolger von Günter Riebort gewählt worden. Der damals 64-Jährige hatte noch einmal kandidiert, aber bereits während des Wahlkampfs erklärt, dass er höchstens noch vier Jahre im Amt bleiben wollen würde.
Am 1. November trat Fink seine Stelle im Hohenstadter Rathaus an. Im Interview mit der GEISLINGER ZEITUNG erklärte der damals 45-Jährige vor einem Jahr, welche Ideen er für die Gemeinde habe, unter anderem wollte er das Dorfhaus weiterentwickeln. Doch bereits die für den Januar 2025 geplante Amtseinsetzung musste aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden, seither vertritt Armin Ramminger den Erkrankten.
Aus dem Rathaus war während der vergangenen Monate nichts Konkretes zu dem Sachverhalt zu erfahren - weder Finks Stellvertreter Armin Ramminger noch das Landratsamt als zuständige Kommunalaufsicht wollten sich gegenüber der GZ äußern. In Hohenstadt mehrten sich während der vergangenen Monate die Stimmen, die sich Klarheit wünschten.

