Buchsteiner-Areal in Gingen
: Gelände gehört jetzt der Gemeinde

Gingen hat bereits am 18. Oktober 2024 das ehemalige Buchsteiner-Areal gekauft. Dies teilte Bürgermeister Marius Hick am Dienstag (5.11) mit. Nun soll dort ein Wohnquartier entstehen.
Von
Stefanie Schmidt
Gingen
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Firma Buchsteiner in Gingen

Das ehemalige Buchsteiner-Areal mitten in Gingen gehört nun der Gemeinde.

Markus Sontheimer
  • Gemeinde Gingen hat das Buchsteiner-Areal am 18. Oktober 2024 erworben.
  • Bebauungsplan für 1,5 Hektar großes Gelände zwischen Jahn- und Lindenstraße aufgestellt.
  • Wohnquartier soll entstehen; bestehende Gewerbehallenverträge werden berücksichtigt.
  • Grundstücksübergabe bis 30. November 2024 geplant.
  • Antrag für Landessanierungsprogramm gestellt, erste Pachtinteressenten vorhanden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Vorbereitungen für den Kauf des ehemaligen Buchsteiner-Geländes durch die Gemeinde liefen schon seit Monaten: Im August 2024 beschloss der Gemeinderat, einen Bebauungsplan für das 1,5 Hektar große Areal zwischen Jahn- und Lindenstraße aufstellen zu lassen, erließ eine Veränderungssperre für das Gebiet und sicherte sich ein Vorkaufsrecht. Die finanziellen Mittel stellte das Gremium dann im September mit einem Nachtragshaushalt inklusive Kreditaufnahme bereit. Über den Stand der Verhandlungen mit der Eigentümerfamilie wollte die Gemeindeverwaltung damals allerdings noch keine Angaben machen: Dies sei Gegenstand nicht öffentlicher Beratungen.

Nun ist es offiziell: Bereits am 18. Oktober 2024 hat die Gemeinde das Buchsteiner-Areal erworben, teilte Bürgermeister Marius Hick am Dienstag (5.11.) mit. Die Entscheidung dazu habe der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung mit deutlicher Mehrheit getroffen. Das Gelände wurde nach der Insolvenz der Firma Buchsteiner im Auftrag der Eigentümer von der FGI-Immobilien GmbH der Kreissparkasse vermarktet, so die Pressemitteilung weiter.  Die Übergabe des Grundstücks an die Gemeinde soll bis zum 30. November 2024 über die Bühne gehen.

Bürgermeister: "Historische Entwicklungsmöglichkeit"

Hick: "Damit konnte sich die Gemeinde ein wichtiges Entwicklungsgrundstück mitten in der Gemeinde sichern. Auf dem Gelände soll im Schwerpunkt ein attraktives Wohnquartier entwickelt werden." Dies sei für die Gemeinde eine "historische Entwicklungsmöglichkeit". Weil es für die Gewerbehallen noch bestehende Verträge gibt, soll die Entwicklung des Geländes in mehreren Teilabschnitten erfolgen. Einen Antrag zur Aufnahme in das Landessanierungsprogramm hat die Verwaltung bereits gestellt. "Bis zur Konversion sollen die zur Verfügung stehenden Flächen verpachtet werden. Erste Interessensbekundungen liegen bereits vor."

Zum den Kosten macht der Bürgermeister in der Pressemitteilung keine Angaben. Er erwähnt lediglich, dass ein Wertgutachten des Gutachterausschusses Geislingen den vereinbarten Kaufpreis bestätigt habe. Der Bürgermeister spricht von "fairen und konstruktiven Verhandlungen" mit allen Partnern, insbesondere der Eigentümerfamilie. Darüber hinaus hatte der Gemeinderat ein Bodengutachten für das Areal in Auftrag gegeben: "Das Umweltschutzamt hat aufgrund der sehr guten Ergebnisse die Entlassung aus dem Altlastenkataster bestätigt", so die Pressemitteilung abschließend.