Bergwacht rettet Wanderin bei Gingen: Wanderin stürzt in matschigen Gelände

Die Bergwacht wurde gegen 12 Uhr alarmiert. Die Witterungsverhältnisse hatten dafür gesorgt, dass die Wanderin stürzte.
Bergwacht- Bergwacht rettet verletzte Wanderin bei Gingen.
- 66-Jährige stürzt im matschigen Gelände am Hohenstein.
- Rettung unter Seilsicherung, Notarzt zur Schmerztherapie.
- Gute Ortskenntnisse der Bergwacht waren entscheidend.
- Rettungsdienst musste über Kuchalb und Gingen fahren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die 66-Jährige wanderte am Mittwoch (28.5.) auf einem schmalen Pfad unterhalb des Hohensteins. In dem schrofen und matschigen Gelände stürzte sie und zog sich dabei eine Verletzung am rechten Bein zu. Das berichtet Malte Weinert von der Bergwacht in einer Pressemitteilung. Kurz nach dem Unfall, so gegen 12 Uhr, wurden die Bergwachten des Landkreises alarmiert, die sofort in die Nähe des Hohensteins zwischen Gingen und der Kuchalb ausrückten.
Da zunächst nicht klar war, ob man die Patientin besser von der Kuchalb oder von Gingen aus erreichen konnte, fuhren Rettungsdienst und einige Bergwachtkräfte auf die Kuchalb, während Rettungskräfte in einem weiteren Fahrzeug in Gingen starteten, um die Frau zu retten.
Gute Ortskenntnisse erweisen sich als großer Vorteil
Wie die Bergwacht weiter berichtet, waren es vor allem die guten Ortskenntnisse, dank derer man die Patientin schnell erreichen konnte. Die Rettungskräfte kümmerten sich um die Erstversorgung, bis der Notarzt zur Schmerztherapie eintraf. „Diesen Weg kenne ich seit meiner Kindheit wie meine Hosentasche“, berichtet Stefan Eleuther von der Bergwacht Göppingen in der Pressemitteilung.
Die Rettung der Patientin war schwierig, da sie in besagtem schrofen und matschigen Gelände gestürzt war. Die Rettung musste stellenweise unter Seilsicherung durchgeführt werden.
„Keine weiteren Fahrzeuge frei“
Nach mehreren hundert Metern in der Gebirgstrage konnte die Patientin dem Rettungsdienst übergeben werden, der dafür zunächst von der Kuchalb wieder über Donzdorf und Gingen an den Hangfuß fahren musste. „Leider waren auf den Rettungswachen in Süßen und Geislingen keine weiteren Fahrzeuge frei, die schneller an der Einsatzstelle hätten sein können“, so Eleuther weiter.

