Zum achten Mal lockte der Kuchener Kulturverein Patchwork passionierte Line-Dancer und Country-Music-Fans in die Bahnhofsturnhalle von Kuchen. Die Traveling Bones heizten den Cowgirls und Cowboys ordentlich ein. Elo (Gesang, Mandoline, Gitarre), Alfred (Gesang, Bass), Franz (Gesang, Gitarre), Jacky (Gesang, Drums, Percussion, Harp) und Geigenspielerin Vroni rockten mehrere Stunden die Bühne.
Voll im Tanzfieber präsentierten sich die „Five Valley Dancer“ aus Geislingen, die „Albuch Stompers“ aus dem Kreis Heidenheim, die „Green Valley Dancer“ aus Günzburg und die „Offline Dancer“ aus Göppingen/Eislingen. Aber auch nicht-organisierte Tänzer reihten sich immer wieder ins Tanzgeschehen ein und versuchten sich an den mal mehr, mal weniger komplizierten Schrittfolgen.
Der Tanz mit fester Choreographie, den man als Einzelperson in Reihen mit anderen tanzt, begeistert auch Daniela Snischeck aus Böhmenkirch, die als Quereinsteigerin erst seit Kurzem unter die Linedancer geraten ist. Über eine Freundin kam sie zum Tanzkurs für Line-Dance-Anfänger in der Volkshochschule und ist mittlerweile auch von dem Drumherum begeistert. „Man kommt einfach unter die Leute. Geselligkeit ist mir wichtig und natürlich die Musik“, erzählt die junge Erzieherin. Das Schöne sei, dass ja nicht alles perfekt sein müsse.
Tänze mit Namen wie „Sticks and Stones“, „Shadow Cowboy Cha Cha“ oder „Canadian Stomp“ wechselten sich von Song zu Song der Country-Western-Band ab. Die aus dem Dillinger Landkreis stammenden Traveling Bones begeisterten die Tänzer mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire an Country-, Blues-, Boogie-, Rock´n’Roll- und Popsongs  über vier Stunden lang. Alte Klassiker von Jonny Cash, Willi Nelson oder den Eagles brachten ordentlich Bewegung in die Halle. Nicht zuletzt die urigen Tänze wie „Drunken Cowboy“, “Crazy Bout a Mercury“ und „Devils right hand“ hielten die Cowboys, die zum Teil  mit typischem Hut und Jeanshemd ausstaffiert waren, bis spät in die Nacht in Atem.