Arbeitsmarkt im Kreis Göppingen
: Zahl der Arbeitslosen im Kreis knapp über 8700

8719 Frauen und Männer waren im August im Landkreis Göppingen arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote liegt somit bei genau 6 Prozent. Auch auf dem Ausbildungsmarkt sind noch einige Stellen offen.
Von
pm/sq
Kreis Göppingen
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Göppingen Arbeitsamt Agentur für Arbeit Jobcenter

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Giacinto Carlucci
  • Im Kreis Göppingen sind im August 8719 Menschen arbeitslos, Quote: 6 Prozent.
  • Im Agenturbezirk Göppingen stieg die Zahl auf 23.974, ein Plus um 925 Personen.
  • Gegenüber August 2025 waren 1045 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.
  • Gründe laut Agentur: saisonale Effekte und strukturelle Umbrüche – auch Fachkräfte betroffen.
  • Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es mehr Stellen als Bewerber, Handwerk sucht Nachwuchs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Agentur für Arbeit hat die Arbeitsmarktzahlen für den Monat August in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. So nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 925 Personen auf 23.974 zu, was ein Plus von vier Prozent bedeutet. Gegenüber August 2025 waren 1045 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.

Im Landkreis Göppingen waren im August insgesamt 8719 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 409 Personen mehr (plus 4,9 Prozent) als im Juli. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 6 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 6 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 6,1 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,6 Prozent.

„Die Arbeitslosenzahlen kennen gerade nur eine Richtung: nach oben. Das ist auf der einen Seite dem saisonalen Verlauf geschuldet, denn in den Sommermonaten melden sich – oft nur für eine kurze Zeit – verstärkt junge Menschen bei uns arbeitslos, die die Ausbildung beendet haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden“, bilanziert Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göppingen in der Pressemitteilung. Auf der anderen Seite aber sehe man die starken Auswirkungen der strukturellen Umbrüche in der Region: Es seien längst nicht mehr nur ungelernte Menschen, die ihren Job verlieren. „Es sind mehr und mehr auch Spezialisten und Experten mit abgeschlossenem Studium, die von Unternehmen, die in der Krise stecken, entlassen werden“, erklärt Käppel.

Weiterhin offenen Ausbildungsstellen

Die Krise auf dem Arbeitsmarkt schlägt laut der Mitteilung auch auf den Ausbildungsmarkt durch: Viele von der Krise betroffene Unternehmen bilden weniger junge Menschen zu Fachkräften aus. Dennoch übersteige die Zahl der offenen Ausbildungsstellen die Zahl der Bewerber. Chancen  für jugendliche Berufseinsteiger biete nach wie vor das Handwerk, das dringend Nachwuchskräfte suche und auch ausbildet. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober vergangenen Jahres wurden 5043 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Die Bewerberzahlen sind mit 3905 als Zwischenstand 1,7 Prozent höher als im Vorjahr, das sind 66 Personen. Im Landkreis Göppingen bewarben sich 1455 Personen um eine Ausbildungsstelle, 80 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent. Zugleich gab es 1658 gemeldete Berufsausbildungsstellen, 115 oder 6,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.