Verkeimung im Trinkwasser
: Stadt Gaildorf ordnet Abkochen von Trinkwasser an

Bei einer routinemäßigen Probe wurde im Trinkwassernetz der Schenkenstadt ein Keimbefund festgestellt. Diese Haushalte sind betroffen.
Von
swp
Gaildorf
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Wasserhahn

Bei einem Routinetest wurde eine Verkeimung festgestellt.

Monika Skolimowska (Symbolfoto)
  • Verkeimung im Gaildorfer Trinkwassernetz festgestellt – Abkochen ist vorgeschrieben.
  • Betroffen: Winzenweiler, Großaltdorf, Kleinaltdorf sowie Bereiche am Friedhof, Schulzentrum und „Ob der Steige“.
  • Wasser für Trinken, Zähneputzen und Geschirr nur abgekocht nutzen, bis auf Weiteres.
  • Ursache wird gesucht. Desinfektion mit Chlor kann leichten Geruch verursachen, Werte sind zulässig.
  • Für Aquarien ungeeignet. Aufhebung folgt erst nach einwandfreier Kontrolluntersuchung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer routinemäßigen Trinkwasserprobe wurde im Gaildorfer Trinkwassernetz eine mikrobiologische Grenzwertüberschreitung festgestellt, informiert die Stadtverwaltung. Betroffen sind Haushalte in Winzenweiler, Großaltdorf, Kleinaltdorf sowie die Bereiche rund um den Friedhof, das Schulzentrum und „Ob der Steige“ in Gaildorf. Wie die Stadt mitteilt, muss das Trinkwasser bis auf Weiteres abgekocht werden. Dies gilt für Trinkwasser für den menschlichen Genuss sowie für Wasser zum Reinigen von Geschirr, zum Zähneputzen und andere Verwendungen. Die Suche nach der Ursache läuft. Bis jetzt, so die Stadt, liegen aber keine Ergebnisse vor.

Zur Beseitigung der Keime wird das Trinkwasser mit Chlor desinfiziert. Es kann so zeitweise, vor allem morgens, zu einem leichten Chlorgeruch kommen. Die Chlorwerte liegen im gesetzlich zulässigen Rahmen, versichert die Stadt. Für Aquarien sei das gechlorte Wasser nicht geeignet. Nach Abschluss der Desinfektion wird eine Kontrolluntersuchung durchgeführt. Erst bei einwandfreiem Ergebnis wird das Abkochgebot aufgehoben. Die Stadt will weiter informieren.