
Schwäbisch Hall: sd
Titus Simon liest am Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr im Rabbinatsmuseum aus seinem Roman „Kleinstadt–Hippies“, dem dritten Band seiner schwäbisch–hohenlohischen Trilogie. Musikalisch begleitet wird er von Erik Beisswenger. Eine Clique Jugendlicher einer hohenlohischen Kleinstadt steht im Mittelpunkt. Zu ihr gehört auch Aron Winter, der Sohn Jakobs, eines Überlebenden der Deportationen nach Riga. Prof. Dr. Simon stellt in dieser Lesung die Erlebnisse Arons in den Mittelpunkt, der sich nicht als Jude fühlt — und dennoch immer wieder als solcher wahrgenommen und gelegentlich auch diffamiert wird. Die Lesung führt nach Israel, wo Aron nächtliche Gespräche mit einem aus Breslau stammenden Juden führt, er auf seine Halbgeschwister trifft und dem gleichaltrigen Juri begegnet, der soeben aus dem Jom–Kippur–Krieg nach Hause kommt.
