Ausgangssperre Kreis SHA
: Polizeikontrollen: Dies ist die Bilanz der zweiten und dritten Nacht

Ein Großaufgebot der Polizei kontrolliert, ob Bürger im Kreis Schwäbisch Hall, im Rems-Murr-Kreis und Ostalbkreis die Ausgangsbeschränkungen einhalten. Von Sonntag auf Montag wurden erstmals Bußgelder verteilt.
Von
pol
Landkreis Schwäbisch Hall
Jetzt in der App anhören

Seit dem vergangenen Samstag gelten in Baden-Württemberg Ausgangsbeschränkungen für den Tag und die Nacht. Das Polizeipräsidium Aalen kontrolliert deren Einhaltung im Landkreis Schwäbisch Hall, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis.

Nächtliche Kontrollen finden dabei zwischen 20 und 5 Uhr stationär an wechselnden Örtlichkeiten sowie mobil statt, um sowohl den fließenden Verkehr als auch Fußgänger zu überprüfen.

Nachdem die Polizei in der ersten Kontrollnacht bereits nur wenige Verstöße gegen die Ausgangssperre feststellen und keine Anzeigen verteilen musste, liest sich ihre Bilanz zur Nacht von Samstag auf Sonntag sehr ähnlich. So überprüften 20 Streifenbesatzungen knapp 500 Fahrzeuge und rund 700 Personen, von denen die Mehrzahl einen triftigen Grund für ihren Aufenthalt im Freien hatte. Bei knapp einem Fünftel der Kontrollierten, die unterwegs waren, war dies nicht der Fall. Jedoch zeigten sich alle einsichtig, so dass keine Anzeigen nötig waren.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hingegen sah es etwas anders aus. Von rund 500 Personen, die in rund 400 Fahrzeugen kontrolliert wurden, war zwar der Großteil auf dem Weg zur bzw. von der Arbeitsstelle. Bei den etwa 70 Personen, die ohne triftigen Grund unterwegs waren, zeigten sich einige aber auch unkooperativ und uneinsichtig. Deshalb kommt auf 15 Personen nun eine Anzeige mit Bußgeld zu.

Weitere Polizeikontrollen stellen viele Verstöße gegen Maskenpflicht fest

Abseits der Ausgangssperre hat die Polizei vergangene Woche flächendeckend mit Schwerpunktkontrollen auch die Einhaltung der sonstigen Corona-Vorschriften überprüft.

Die Ordnungshüter kontrollierten rund 1800 Fahrzeuge sowie 10.000 Personen und stellten dabei circa 3200 Verstöße fest. Nahezu 2800 der Verstöße bezogen sich dabei auf die Maskentragpflicht - ein eindeutiger Schwerpunkt. Zudem gab es rund 220 Verstöße gegen das Ansammlungsverbot. In 66 Fällen zeigten sich die betroffenen Personen uneinsichtig, so dass Anzeigen und Bußgelder verteilt wurden.