Place to be: Schwäbisch Hall: und Freilichtspiele
Besucher lernen Schwäbisch Hall am eindrucksvollsten von der Kochermauer in der Bahnhofstraße aus kennen. Von dort überquert man den Roten Steg, eine der überdachten Holzbrücken, lässt die Theaterspielstätte Neues Globe rechts liegen und wird von einer ersten Postkartenansicht willkommen geheißen. Hinter der Kocherinsel „Grasbödele“ erheben sich stufenweise Gebäude mit prächtigen Fachwerkfassaden. Zusammen mit dem Hällisch-Fränkischen Museum und dem darüber thronenden Neubau bildet das Ensemble die Schokoladenseite Schwäbisch Halls.
Werke bekannter Künstler in der Kunsthalle Würth
Kurios: Der Begriff „neu“ lässt sich in der Freien Reichsstadt dehnen, denn der Neubau ist keiner, sondern heißt nur so. Das stattliche Bauwerk mit seinem mehrstöckigen Steildach wurde bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts an der höchsten Stelle der Altstadt errichtet.
Das Grasbödele ist wie der benachbarte Stadtpark „Ackeranlagen“ ein beliebter Platz für Picknicks, Sport und Abiturfeiern. Einmal im Jahr dient der Platz den Haller Siedern als Bühne. Dann erinnert das alljährliche Kuchen- und Brunnenfest an die große Zeit der Salzgewinnung, die die Stadt reich gemacht hat. Mit dabei ist Marc Schmidt, mit 19 Jahren einer der Jüngeren im Großen Siedershof. Sein Urururgroßvater war ein richtiger Salzsieder, deshalb erhalten die Nachfahren auch die „ewige Rente“. Das war der Preis, den der Staat im 19. Jahrhundert für die in Privatbesitz befindliche Saline bezahlt hatte.
Heute punktet die Stadt mit den Werken berühmter und weltbekannter Künstler in der Kunsthalle Würth, den Alten Meistern in der Johanniterhalle und den Aufführungen der Haller Freilichtspiele. Bei den Proben auf der Großen Treppe können Passanten live dabei sein. Atemberaubend, was die Schauspieler und Tänzer auf den 52 steilen Stufen nun schon seit 1925 darbieten.
Tolle Fotospots sind die Dachterrasse des Sudhauses, der Vorplatz der Kunsthalle Würth, das Schwalbennest und der Marktplatz, der sich als einer der schönsten Süddeutschlands rühmen darf.
Mehr dazu gibt‘s bei @hohenlohetrends.




