Place to be: Öhringen
: und ganz groß im Feiern

„Alles da, ganz nah“ – so beschreibt die gebürtige Öhringerin Sophie Strecker ihre Heimat. Besondere Events sowie die Nähe zur Natur machen die Stadt auch für Sven Schülein lebenswert. Er wohnt seit 2017 in Öhringen.
Von
Alisa Grün
Öhringen
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  • Sophie Strecker ist in Öhringen groß geworden. Nach dem Studium ist die 27-Jährige zurückgekehrt, um sich als Klimaschutzmanagerin der Kreisstadt zu engagieren.

    Sophie Strecker ist in Öhringen groß geworden. Nach dem Studium ist die 27-Jährige zurückgekehrt, um sich als Klimaschutzmanagerin der Kreisstadt zu engagieren.

    privat
  • Der Hofgarten ist zu jeder Jahreszeit ein toller Ort zum Schlendern, Durchatmen und um mitten in der Kreisstadt die Natur zu genießen.

    Der Hofgarten ist zu jeder Jahreszeit ein toller Ort zum Schlendern, Durchatmen und um mitten in der Kreisstadt die Natur zu genießen.

    Stadtverwaltung Öhringen
  • Sven Schülein fühlt sich in seiner neuen Heimatstadt Öhringen wohl. Der 33-Jährige kommt ursprünglich aus Gaisbach.

    Sven Schülein fühlt sich in seiner neuen Heimatstadt Öhringen wohl. Der 33-Jährige kommt ursprünglich aus Gaisbach.

    privat
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Der gebürtige Gaisbacher ist vor einigen Jahren in die Kreisstadt gezogen. „Öhringen liegt ziemlich mittig zwischen meinem Arbeitgeber und meiner Heimat. Dazu war der Wohnungsmarkt zu diesem Zeitpunkt attraktiv.“ Dass er sich so pudelwohl fühlen würde, hätte er zunächst nicht gedacht. „Inzwischen sind aber aus meinen Nachbarn Freunde geworden.“ Und auch andere Aspekte machen das Leben in der Kreisstadt für den 33-Jährigen lebenswert: vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Nähe zur Autobahn und gute Freizeitangebote wie etwa der Fitnesscourt am Cappelrain. „Alles ist fußläufig oder mit dem Rad erreichbar. Außerdem ist das gesamte Erscheinungsbild der Stadt vom Hofgarten bis nach Cappel mit der Landesgartenschau 2016 noch schöner geworden.“ Und auch das Umland hat Sven zufolge einiges zu bieten: „Der Radweg Radius ist super zum Spazieren. Außerdem genieße ich regelmäßig die Aussicht vom Heuberg auf die Hohenloher Ebene.“ Sein Lieblingsort bleibt dennoch der Hofgarten mit Blick aufs Schloss. „Für mich lässt sich Öhringen am besten so beschreiben: Große Kreisstadt und trotzdem gemütliche Kleinstadt.“

Der „wunderschöne Hofgarten“ ist auch Sophie Streckers Lieblingsort. Die 27-Jährige ist in Öhringen geboren und aufgewachsen, kennt also die Stadt mit all ihren Facetten in und auswendig. Für ihr Studium, das sie mit einem Master in Nachhaltigkeitsmanagement abgeschlossen hat, hat sie Hohenlohe einige Zeit hinter sich gelassen – um dann wieder zurückzukehren. Die Entscheidung dazu fiel Sophie nicht schwer: „Öhringen ist meine Heimat. Hier ist meine Familie, die Dinge und Menschen, die ich kenne und liebe“, sagt sie. „Ich bin mit der Rückkehr wieder bei meinen Wurzeln.“

Seit Januar dieses Jahres verknüpft sie auch ihr berufliches Engagement ganz eng mit der Stadt: Als Klimaschutzmanagerin ist sie Ansprechpartnerin für Verwaltung, Gemeinderat und Bevölkerung in Sachen Klima und Nachhaltigkeit. „Öhringen möchte seinen Beitrag zur Energiewende leisten“, erklärt Sophie. Dazu gehöre es, viele Themen anzustoßen und weiter voranzutreiben, die die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt unterstützen, wie etwa der stetige Fernwärmeausbau oder das mit viel Bürgerinitiative entstehende Mobilitätskonzept.

Doch nicht nur in Sachen Klima ist für das bevorstehende Jahr vieles geplant in Öhringen. „2023 wird das Jahr der Jubiläen in der Stadt“, berichtet Sophie. So feiert zum einen der Pferdemarkt im Februar sein 200-jähriges Bestehen. Zum anderen begehen sowohl die TSG Öhringen, der größte Sportverein in Hohenlohe, als auch die Feuerwehr Öhringen ihr 175-jähriges Jubiläum.

Und was macht das Leben vor Ort sonst noch so aus? „Ich kann hier gut abschalten und genieße vor allem die tollen, regionalen, gesunden Lebensmittel mit kleinem CO2-Fußabdruck“, erklärt Sophie abschließend. Kurzum: „Alles da, ganz nah.“

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