Motocross in Gaildorf: Furcht vor tiefen Furchen – Regen und Matsch erschweren Vorbereitungen

Auf Kommando hieven die Helfer die einzelnen Teile des Zeltgerüsts auf. Der Vorfreude auf das Rennwochenende machen die dunklen Wolken am Himmel keinen Bruch.
Jonas Krauthansl- Regen und Matsch erschweren Vorbereitungen für das MX Masters in Gaildorf.
- Fest- und VIP-Zelte stehen, VIP-Tribüne wird am Wochenende aufgebaut.
- Lkw können wegen Matsch nicht ins Gelände, Bagger übernehmen das Platzieren von Containern.
- Strecke profitiert vom Regen, erste Fahrer könnten am Sonntag trainieren.
- Belgischer Streckenplaner Freddy Verherstraeten präpariert die Strecke nächste Woche final.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Woche vor der sechsten Etappe des MX Masters ist schon mächtig was los auf der „Wacht“. Am Freitag packen rund 20 Helfer des Gaildorfer Motorsportclubs beim Aufrichten des Festzelts mit an. Und sie kommen gut voran: Bereits nach wenigen Stunden steht das Gerüst am Fuße der Strecke. Jeder Handgriff sitzt; ein eingespieltes Team. Wobei sich Vorstand Stephan Jäckel auch über einige neue Gesichter freut: „Ein paar Junge sind heute zum ersten Mal dabei.“
Weiter oben überblickt Jürgen Jäckel, Leiter der Geschäftsstelle, das Geschehen. Die Vorbereitungen verliefen bislang reibungslos, man sei gut in der Zeit. Unterhalb des Streckenhäuschens steht bereits das VIP-Zelt – umschlossen vom 1,65 Kilometer langen Rundkurs.
Lkw können nicht auf das Gelände
Am Samstag folgt der Aufbau der VIP-Tribüne. „Uns geht das Geschäft nicht aus“, meint Jäckel und zählt die To-dos für das restliche Wochenende auf: Teppichboden im VIP-Zelt verlegen, Innenausbau der Zelte, alles anschließen, den Platz unterhalb der Strecke für die MX Academy am Sonntag präparieren.

An der Einfahrt zum Festzelt haben sich tiefe Matschfurchen gebildet.
Jonas KrauthanslEinzig das Wetter spielt noch nicht mit. Am Freitagmittag schüttet es kurz, aber kräftig über Gaildorf. Schlecht für die Vorbereitung, denn Lkw können so nicht ins Gelände fahren, etwa um die Toiletten- und Zeitnahme-Container abzustellen, „die kommen da nicht mehr raus“, sagt Jürgen Jäckel. Deswegen lupfen Bagger die Container am Samstag an die jeweiligen Stellen. Der Strecke macht der Regen dagegen nichts aus, im Gegenteil. So muss sie nicht künstlich bewässert werden.
Gut möglich, dass die ersten Bikes bereits diesen Sonntag über die Piste brettern. „Die Sportfahrer, die beim Aufbau helfen, bekommen eine kleine Belohnung“, verrät Stephan Jäckel. Mit Sportfahrer meint der Vorstand die Motocross-Piloten, die normalerweise auf dem Trainingsgelände „Im Schlauch“ trainieren. Es ist ein besonderes Schmankerl, schließlich ist Strecke auf der „Wacht“ nur einmal im Jahr befahrbar. Apropos: Bislang ist der Kurs lediglich gemäht. Anfang kommender Woche kommt dann der belgische Streckenplaner Freddy Verherstraeten, der den Track final präpariert.

Die Bagger stehen bereit, fehlt nur noch Streckenplaner Freddy Verherstraeten, der den kurs final präpariert.
Jonas KrauthanslVorfreude gepaart mit der Hoffnung, dass alles reibungslos verläuft – so blickt Jürgen Jäckel auf das Mega-Event, das wieder tausende Motorsportfreunde aus ganz Deutschland ins Limpurger Land anlocken dürfte. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. „20 Grad und etwas bewölkt“, wünscht sich Jäckel am Rennwochenende.


