Inzidenz Corona Landkreis Schwäbisch Hall 18.2.: 71 neue Infektionen im Kreis – Inzidenzwert steigt wieder

Vielerorts auf der Welt geht es um die Masken.
Matthias Balk- Aktuelle Zahlen: Das sind die Daten vom Gesundheitsamt im LRA SHA vom 18. Februar.
- Inzidenzwert Landkreis Schwäbisch Hall: Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt jetzt 120,5. Vor allem ein Ausbruch bei Kärcher in Obersontheim bereitet dem Gesundheitsamt noch Arbeit (lesen Sie hier mehr dazu). 71 Neuinfizierte meldete das Amt am Donnerstag.
- Inzidenzwert 0: Fünf Gemeinden im Kreis Hall haben aktuell einen Inzidenzwert von 0. Schrozberg ist seit acht Tagen frei von Neuinfektionen. Aus Langenburg ist seit 13 Tagen kein Neuinfizierter gemeldet worden, aus Untermünkheim seit 30 Tagen. Neu hinzugekommen sind Sulzbach-Laufen und Michelbach an der Bilz (seit sieben Tagen ohne Neuinfektionen).
- Anteil Infizierter: Mittlerweile waren oder sind 2,5 Prozent der Bewohner des Landkreises Hall mit dem Coronavirus infiziert. Die Gemeinde mit dem höchsten Wert ist weiterhin Stimpfach (4,4 Prozent), gefolgt von Crailsheim (3,6 Prozent) sowie Gaildorf undKirchberg (beide 3,2 Prozent). Die Gemeinden mit den kleinsten Anteilen Corona-Infizierter sind Michelbach/Bilz (1,3 Prozent), Sulzbach-Laufen sowie Schrozberg (beide 1,4 Prozent).
Lange Zeit war Wolpertshausen die Gemeinde mit den wenigsten Infizierten seit März. Aber einige Infektionen in den vergangenen Wochen haben die drittkleinste Gemeinde im Kreis auf Platz fünf dieser Liste geschoben. - Inzidenzwerte der Gemeinden: In zwei Gemeinden ist die Inzidenz größer als 200: Ilshofen (284) und Frankenhardt (367).
- Thema: Die Ausgangssperre ist aufgehoben. Doch die Ausgangssperre dauert an. Außerdem: Querdenker in Crailsheim distanzieren sich von „Querdenken“ und Hall verbietet eine Demo. Dennoch dürfen die demonstrieren, wie sich am Abend entschieden hat. Mehr dazu am Ende des Artikels
Aktuelle Zahlen vom Landratsamt Schwäbisch Hall am 18.2.
In Klammer steht die Veränderung zur Meldung am 17. Februar:
- 7-Tages-Inzidenz im Kreis SHA: 120,5 (+14,3)
- Infizierte seit März: 5296 (+71)
- Corona-Tote: 152 (+1)
- Derzeit Infizierte: 304 (+)
Das sind die Zahlen aus den Gemeinden im Landkreis SHA
In Klammern stehen die Veränderungen zur Meldung am 17. Februar.
- Blaufelden: 131 (+7)
- Braunsbach: 63 (+0)
- Bühlertann: 85 (+3)
- Bühlerzell: 52 (+1)
- Crailsheim: 1225 (+10)
- Fichtenau: 128 (+0)
- Fichtenberg: 84 (+0)
- Frankenhardt: 154 (+11)
- Gaildorf: 387 (+4)
- Gerabronn: 77 (+0)
- Ilshofen: 141 (+8)
- Kirchberg/Jagst: 140 (+0)
- Kreßberg: 89 (+0)
- Langenburg: 29 (+0)
- Mainhardt: 163 (+1)
- Michelbach/Bilz: 45 (+0)
- Michelfeld: 110 (+0)
- Oberrot: 115 (+0)
- Obersontheim: 145 (+3)
- Rosengarten: 136 (+4)
- Rot am See: 108 (+1)
- Satteldorf: 101 (+0)
- Schrozberg: 80 (+0)
- Schwäbisch Hall: 1019 (+16)
- Stimpfach: 135 (+1)
- Sulzbach-Laufen: 34 (+0)
- Untermünkheim: 73 (+0)
- Vellberg: 118 (+1)
- Wallhausen: 88 (+0)
- Wolpertshausen: 41 (+0)
Anteil der bereits Infizierten in den Gemeinden am 16.2.
- Michelbach/Bilz: 1,31%
- Sulzbach-Laufen: 1,36%
- Schrozberg: 1,37%
- Langenburg: 1,55%
- Wolpertshausen: 1,78%
- Gerabronn: 1,80%
- Satteldorf: 1,81%
- Rot am See: 2,00%
- Ilshofen: 2,11%
- Kreßberg: 2,24%
- Wallhausen: 2,36%
- Untermünkheim: 2,43%
- Blaufelden: 2,48%
- Schwäbisch Hall: 2,51%
- Braunsbach: 2,54%
- Bühlerzell: 2,57%
- Vellberg: 2,64%
- Rosengarten: 2,64%
- Mainhardt: 2,71%
- Bühlertann: 2,78%
- Obersontheim: 2,80%
- Fichtenau: 2,80%
- Fichtenberg: 2,81%
- Michelfeld: 2,90%
- Frankenhardt: 3,14%
- Kirchberg/Jagst: 3,17%
- Oberrot: 3,19%
- Gaildorf: 3,21%
- Crailsheim: 3,55%
- Stimpfach: 4,36%
Nächtliche Ausgangssperre gilt wieder – „Querdenker“ im Landkreis
Das Haller Landratsamt hat am Donnerstag eine Allgemeinverfügung erlassen. Deshalb gilt seit Freitag im Kreisgebiet wieder eine nächtliche Ausgangssperre - zunächst befristet bis zum 22. Februar. In welchem Zeitraum Bürger zu Hause bleiben müssen und wie das Landratsamt die Maßnahme begründet, gibt es hier zu lesen.
Die „Querdenker“ in Crailsheim nennen sich selbst jetzt anders. Warum und wie sie sich nennen, lesen Sie hier. Außerdem wollte Michael Ballweg am Donnerstag bei einer Demo von „Querdenken 791“ sprechen. Die Stadtverwaltung hat Versammlungen verboten. Doch Ballweg darf kommen - lesen Sie hier mehr dazu.
High Care und Low Care
Zu den Behandlungsplätzen der „Low-Care“ gehören laut DIVI Plätze der Intensivmedizin mit einer einfachen Versorgungsstufe. Diese Ausstattung ist dort vorhanden:
Basismonitoring (Herzfrequenzmessung,Blutdruckmessung, Blut-Sauerstoffsättigung-Messung)
nicht-invasive Beatmung oder High-Flow-Sauerstofftherapie (hier wird der Patient über eine Mund-Nasen-Maske oder über eine „Brille“ direkt in die Nase mit einem Sauerstoff-Gasgemisch versorgt) oder Patienten mit Luftröhrenschnitt, die vom Beatmungsgerät entwöhnt werden (tracheotomierte Patienten im Weaning).
Die High-Care-Behandlungsplätze umfassen höhere Anforderungen an die Behandlungsmöglichkeiten:
Basismonitoring
differenzierte Katecholamin-Therapie (z.B. mit Dopamin, Noardrenalin, Adrenalin)
kontrollierte invasive Beatmung mittels Intensivbeatmungsgeräten (Tubus in der Luftröhre, Kanüle in der Luftröhre) muss zu jeder Tageszeit an jedem Wochentag möglich sein
Vorhanden sein sollten: Erweitertes Monitoring mit z. B. Echokardiographie („Herzecho“ mit einem Ultraschallgerät) oder Thermodilutionsverfahren (um die Leistung des Herzens zu überprüfen (Messung des „Herzminutenvolumens“))
Lagerungstherapie (mit Bauchlagerung)
Möglichkeiten zur Organersatztherapie (zum Beispiel Nierenersatzverfahren)