Hubschraubereinsatz in Gaildorf: Die Karlstraße war zeitweise gesperrt

Die Feuerwehr rettete eine Person aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses in der Gaildorfer Karlstraße.
privat- Feuerwehr und Rettungsdienst retten Person aus zweitem Stock in Gaildorf.
- Karlstraße zeitweise gesperrt, Sichtschutzwände aufgestellt.
- 18 Einsatzkräfte vor Ort, Einsatz dauerte anderthalb Stunden.
- Rettungshubschrauber landete auf der Bleichwiese.
- Kein Polizeieinsatz, Drehleiter war erforderlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Etwa um 21.30 Uhr am Donnerstag wurde die Gaildorfer Feuerwehr alarmiert, um den Rettungsdienst bei einem Einsatz in der Gaildorfer Karlstraße zu unterstützen. Eine Person musste aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses mit der Drehleiter gerettet werden. Vorübergehend wurde die Karlstraße für den Verkehr gesperrt. Schaulustige mussten der Einsatzstelle verwiesen werden, berichtet die Feuerwehr in einer offiziellen Mitteilung. Daher wurden auch Sichtschutzwände aufgestellt. 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, über etwa anderthalb Stunden verlief der Einsatz, zu dem ein Hubschrauber hinzugezogen wurde.
Keine Polizei vor Ort
Dass die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes hinzugezogen wird, sei nicht ungewöhnlich. „Das war der Situation geschuldet, dass die Drehleiter gebraucht wurde“, erklärt Dominik Zienert von der Gaildorfer Feuerwehr tags darauf am Telefon. Die Einsatzkräfte hätten sich aus Sicherheitsgründen dazu entschieden, die Karlstraße für die Dauer von etwa einer halben Stunde zu sperren, um Gefahren für die Verkehrsteilnehmer abzuwenden. „Bei Einsätzen in Privathaushalten wird die Polizei in der Regel nicht hinzugezogen“, weiß Zienert. „Es sei denn, die Situation erfordert dies, zum Beispiel bei verschlossenen Türen.“ Im Bedarfsfall werde die Polizei nachträglich angefordert.

Der SAR-Hubschrauber landet auf der Bleichwiese.
Klaus Michael OßwaldEine weitere Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr kümmerte sich unterdessen für das Ausleuchten des Landeplatzes für den Rettungshubschrauber auf der Bleichwiese. „Der Heli landete kurz nach 22 Uhr auf dem beleuchteten Sportplatz und hob etwa eine halbe Stunde später wieder ab“, berichtet ein Augenzeuge. Bei der Maschine habe es sich laut Zeugenaussage wohl um einen der neuen SAR-Hubschrauber der Bundeswehr gehandelt. Dieser sei für den süddeutschen Raum in Niederstetten stationiert.