Gaildorfer Freibad
: Wo darf geraucht werden und wo nicht?

Die Erste Beigeordnete Tanja Ritter antwortet im Gaildorfer Gemeinderat auf die Anfrage einer Bürgerin, die ein Rauchverbot im Gaildorfer Freibad wünscht
Von
Verena Köger
Gaildorf
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Nichtraucherschutz: ARCHIV - Ein Rauchverbotsschild hängt am Dienstag (26.06.2012) in Düsseldorf an einer Tür. Foto: Caroline Seidel dpa/lnw (zu dpa/lnw: "100 Tage striktes Nichtraucherschutzgesetz: eingehalten - aber umstritten" +++(c) dpa - Bildfunk+++ rauchen, Zigarette, Raucher, Zigarettenstummel, Aschenbecher, blauer Dunst Rauchverbot, Schild, Verbotsschild

Im Freibad Gaildorf gilt ein Rauchverbot im Bereich der Becken und Gebäude.

dpa, Caroline Seidel
  • Im Gaildorfer Freibad gilt ein Rauchverbot an Becken und Gebäuden; Liegewiesen werden strikter kontrolliert.
  • Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf, bittet aber um Einhaltung des Rauchverbots auf dem gesamten Gelände.
  • Stadträte fordern Halterungen für Freibadduschen; Kosten werden geprüft und dem Gemeinderat vorgelegt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Gaildorfer Bürgerin fragte in der Mai-Sitzung des Gemeinderates nach, ob im Freibad auf dem Kieselberg ein Rauchverbot erteilt werden könnte – wenn schon nicht im ganzen Bad, dann wenigstens rund um die Becken sowie den Gastrobereich, wie es auch in anderen Freibädern der Fall sei. Sie fühle sich durch den Rauch beim Schwimmen. Es sei zudem gesundheitsgefährdend für die anderen Besucher.

Die Erste Beigeordnete Tanja Ritter ließ den Sachverhalt prüfen und konnte jüngst in der Sitzung Mittwoch, 25. Juni, berichten, dass im Freibad gemäß der Hausordnung bereits ein Rauchverbot im Bereich der Becken und der Gebäude bestehe. Auf den Liegewiesen dürfen außerdem keine Zigaretten liegen gelassen werden. „Unser Aufsichtspersonal kontrolliert regelmäßig die Einhaltung, kann aber nicht jeden Verstoß ahnden“, sagte Ritter in der Sitzung. Es werde aber künftig „strikter kontrolliert“. Darüber hinaus bestehe aus Sicht der Verwaltung kein Handlungsbedarf. Ritter fügt aber an: „Wir bitten darum, das Rauchverbot möglichst auf dem ganzen Gelände einzuhalten."

Stadträte wünschen Halterungen für Freibadduschen

Bei den Anfragen der Stadträte kamen Jonatan Probst (FWV) und Silke Manderscheid (SPD) auf fehlende Halterung in den Freibadduschen zu sprechen – zum Abstellen des Duschgels und zum Festhalten, vor allem für ältere Menschen. Verbandsbaumeister Manfred Sonner erwiderte, dass es bereits ein Regal zum Abstellen des Duschgels an der gegenüberliegenden Wand gibt. Zudem seien in den Duschen rutschsichere Beläge verlegt, wodurch die Gefahr des Ausrutschens vermieden werden soll. Er sei zudem „nicht davon begeistert“, Löcher in die Wand zu bohren, da es ansonsten Probleme mit der Feuchtigkeit geben könnte. Sonner und die Erste Beigeordnete Tanja Ritter versicherten aber, dass das Verbandsbauamt die Kosten für die Halterung zusammenstellen und dem Gemeinderat vorlegen wird.